2004
36. ADAC Barbarossapreis
8. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon Kahrs, Tom Elmerhaus
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs
Zur Einstellfahrt am Freitag kamen Gäste und Sponsoren, um
die
Mitfahrgelegenheit in unserem Mercedes zu nutzen. Der Wettergott
spielte mit und die Piste war nachmittags zwar noch feucht, wir konnten
aber Slicks aufziehen und die Einstellfahrt bei überwiegend
trockenem
Wetter durchführen. Alle Gäste waren wieder sehr begeistert
und
am Abend hatte man sich beim Italiener viel zu erzählen.
Der Samstagmorgen war so nass, dass das Zeittraining von den 150
Teams mit Regenreifen absolviert werden musste. Auf unseren
Yokohama-Regenreifen
waren keine guten Trainingsergebnisse zu erzielen. (Für das
nächste
Jahr hat uns Yokohama einen neu entwickelten Regen-Pneu zugesagt, wir
sind
gespannt!!)
Klaus fuhr den Start als 10. und letzter in unserer Klasse
auf der abtrockenden Piste mit Slicks. Schon nach der 2. Runde
überraschte
er mit sehr guten Rundenzeiten und fuhr in der 7. Runde unseren
persönlichen
Rundenrekord! Nach seinem Turn und einem hervorragenden Boxenstopp
konnte
er das Fahrzeug auf Platz 5 liegend an Alex übergeben. Alex hielt
diese Plazierung, trotz der abbauenden Reifen und so wurde er, nach 3
1/2
Stunden und einem für uns unspektakulären Rennen auf Platz 71
in der Gesamtwertung, abgewunken.
6-h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
7. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Danyel Kahrs, Simon Kahrs, Tom Elmerhaus
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs
Nach der langen Sommerpause und gut erholt aus dem Urlaub
zurück,
freute sich das Team des MSCR auf das absolute Highlight der Saison,
das
6h-Rennen. Den Fans ging es genauso, denn ca. 50.000 hatten sich
am Nürburgring eingefunden, um die 189 Teams zu unterstützen.
Nach 10 Tagen blauem Himmel, regnete es am frühen Morgen in
der Eifel sehr heftig. Zum Training war die Strecke noch nass und der
Herbst
kündigte sich mit Nebel an. Alex und Klaus absolvierten ihre
Pflichtrunde,
schonten Mensch und Material und standen aufgrund der miesen
Trainingszeit
auf Platz 188 !!
16 Starter hatten in der Klasse der Alternativen Kraftstoffe genannt
und so war sie die zweitgrösste Klasse des gesamten Feldes.
Schon in den ersten beiden Runden trat Startfahrer Alex kräftig
auf das Gas und überholte so manchen Konkurrenten. In der 3. Runde
gab es im Eifer des Gefechts Feindberührungen und Alex flog auf
der
Grand- Prix-Strecke vehement in das Kiesbett. Er hatte, Gott sei Dank,
keinen Leitplankenkontakt und konnte wieder auf die Strecke gelangen.
Mit
jeder Menge Kies beladen, abgerissener vorderer Spoilerlippe.
ramponierter
Beifahrerseite und ohne Außenspiegel kam er an die Box. Die
Spoilerlippe wurde ganz entfernt, das Auto kurz gecheckt und Alex wurde
wieder ins Rennen geschickt. Wertvolle Plätze waren verloren.
Nach 1 1/2 Stunden erfolgte der erste Fahrerwechsel. Bei dieser
Gelegenheit wurden auch die durch den Ausritt ins Kiesbett verbogenen
Kühlrohre
für die Hinterachsbelüftung wieder gerichtet und der Mercedes
voll getankt. Klaus fuhr sehr schnelle und konstante Zeiten. Wir
hatten das Rennen in 4 x 1 1/2 Stunden-Turns eingeteilt. Klaus
übergab
den Mercedes an Alex auf Platz 9 in der Klasse. Bei diesem Boxenstop
wurde
der rechte Außenspiegel notdürftig repariert. Tom Elmerhaus
(Fa. Autoloft Hamburg) war so lieb, uns das Glas seines
Außenspiegels
(Golf IV) zu leihen und tapte ihn fachgerecht an den Mercedes.
Alex setzte die Aufholjagd erfolgreich fort und konnte bis auf Platz
6 in unserer Klasse vorfahren. Auch der letzte Turn von Klaus verlief
erfolgreich.
In unserer Klasse konnten wir uns nicht mehr verbessern aber im
Gesamtklassement
waren noch einige Plätze gutzumachen.
Das 6 Stunden Rennen geht auf Mensch und Material, aber das hatten
beide Fahrer ja im Training geschont. Die Zielflagge sahen nur 109
Fahrzeuge,
80 Teilnehmer fielen aufgrund von technischen Defekten und
Unfällen
aus. Wir beendeten das Rennen unter großem Jubel als 6. von 12
angekommenen
Dieselfahrzeugen und als 63. im Gesamtklassement.
44. ADAC-Reinoldus –Langstreckenrennen
5. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs
Nach einer langen Pause fuhren das Team des MSCR sehr motiviert an den Nürburgring. Es erwartete uns schönes Wetter, viele Gäste, die sich zu einer Mitfahrt am Freitagnachmittag angemeldet hatten und abends eine zünftige Fahrerlagerfete.
Die Mitfahrgelegenheit am Freitagnachmittag wurde unter sehr
guten
Bedingungen durchgeführt und unsere Gäste genossen die Fahrt
in unserem Renndiesel sichtlich (siehe Fotos).
Auch der Samstagmorgen zeigte sich von seiner besten Seite und ein
strahlend blauer Himmel über der Nordschleife sorgte für gute
Stimmung.
Das gute Wetter verleitete einige Mitstreiter jedoch dazu, ein wenig
zu heftig auf das Gas zu gehen. So gab es nach wenigen Trainingsrunden
schon soviel Schrott, dass erstmal ein Abbruch des Trainings angesagt
war.
Alex und Klaus fuhren jeweils nur eine Trainingsrunde und plazierten
das Auto auf den 6. Platz in unserer Klasse und auf den 114.
Gesamtplatz
von 139 Startern.
Kurz vor Rennbeginn zogen schwarze Wolken über die Eifel und
die Rennleitung erklärte das Rennen zum Wet-Race, obwohl noch kein
Tropfen Regen gefallen war. Alle fuhren in letzter Minute aus der Box,
um eventuell noch auf Regenreifen zu wechseln. Aber es blieb trocken
und
zwar exakt bis zum Start. Dann regnete es so heftig, dass die
gesamte
Strecke sehr schnell sehr nass war. Einige Teams aus der 1. Startgruppe
kamen nach der 1. Runde und wechselten auf Regenreifen, andere blieben
draussen und fuhren vorsichtig auf Slicks weiter.
Alex meldete von der Strecke per Handy „Land unter, ich
brauche
Regenreifen“. An Start und Ziel hatte der Regen aber inzwischen
aufgehört
und die schwarzen Wolken zogen ab. Klaus sagte spontan: „Ich versuche
es
auf Slicks, wir machen keinen Reifenwechsel sondern einen
Fahrerwechsel“.
Das Team war sich einig, ein Reifenwechsel dauert zu lange, die
Regenreifen
kann man höchstens 3 Runden fahren, da die Strecke bei der
Sonneneinstrahlung
und der hohen Außentemperatur sehr schnell abtrocknet.
Außerdem
haben wir mit Klaus einen „Regenspezialisten“ im Team. Also versuchten
wir es. Beim Fahrerwechsel waren wir auf die letzte Position in unserer
Klasse und auf Gesamtrang 119 zurückgefallen.
Wie vorhergesehen trocknete die Strecke sehr schnell wieder ab und
die Teams mussten von Regenreifen wieder auf Slicks wechseln. Wir waren
die einzigen in unserer Klasse, die es gewagt hatten, auf Slicks weiter
zu fahren. Klaus verbesserte die Zeiten in den ersten 3 Runden um
jeweils
2 Minuten und konnte schon in der 5. Rennrunde wieder voll auf das Gas
gehen.
Bis zum Fahrerwechsel nach 2 Stunden Renndauer hatte Klaus den
Mercedes
bereits auf Gesamtrang 76 plaziert und in unserer Klasse lagen wir auf
dem 4. Platz.
Das Wetter blieb bis zum Rennende sehr gut und es wurde wieder sehr
warm. Alle Fahrer kämpften jetzt gegen die Hitze im Auto. Alex
fuhr
konstant gute Rundenzeiten , so dass der Mercedes nach 4 Stunden
Gesamtrang
62 belegte. In der letzten Runden wurde es noch einmal spannend, Alex
fuhr
7 Sekunden hinter dem drittplazierten Bora TDI und ein 3. Platz war in
greifbarer Nähe. Aber der Benz im Rückspiegel veranlasste den
Bora zu einer letzten sehr schnellen Runde und so blieb es bei dem 4.
Platz.
Trotzdem waren alle sehr zufrieden und freuten sich, dass die
Strategie
erfolgreich war.
Alex und Arnd starten jetzt mit ihren Familien in den wohlverdienten
Urlaub und so wird unsere nächstes Rennen erst am 12. September
sein.
4. Lauf 35. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Simon Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland
Für die Einstellfahrt am Freitag vor dem 4. Lauf hatten sich diverse Sponsoren angesagt, um die Mitfahrgelegenheit in unserem Mercedes-Benz 270 CDI zu nutzen. Abends waren sich alle einig, die Nordschleife ist eine wahnsinnige Rennstrecke, die Fahrern und Fahrzeugen alles abverlangt.
Am Renntag zeigt sich die Eifel von ihrer schönsten Seite: Sonne, blauer Himmel und nicht zu warm. Wunderbares Rennwetter, da sind sich die 196 angereisten Teams einig.
6 Wochen vor dem 24-h-Rennen ist dies für viele Teilnehmer der letzte Test. Die Klasse der Alternativen Kraftstoffe ist mit 10 Fahrzeugen vertreten. Alex und Klaus plazieren unseren Mercedes auf den 8. Platz in unserer Klasse und auf Gesamtrang 146. Auch in der Eifel ist die Welt klein: in unserer Box, in der es heute besonders eng und emsig zugeht, steht ein weiteres SG Stern Team. Allerdings fahren sie ein Konkurrenz-Modell, deshalb schweigen wir diskret, was nähere Einzelheiten betrifft... Aber sehr nett sind sie!
Werder hat es schon geschafft, wir arbeiten daran. Das ganze Team ist hingerissen vom Meistertitel der Bremer Elf und Alex wird deshalb in der Einführungsrunde den grünen Werder-Schal aus dem Fenster flattern lassen.
Der Start verläuft unproblematisch und Alex kann sich die
Konkurrenz
vom Hals halten. In der 2. Runde liegen wir schon auf Platz 6 und
Gesamtrang 131. Nach der halben Renndistanz übergibt Alex unseren
Mercedes auf Gesamtrang 101 liegend an Klaus. Die Crew liefert einen
optimalen
Boxenstopp und so kann Klaus nach 1.08 min. Standzeit das Rennen auf
Platz
7 liegend wieder aufnehmen. Der Seat Toledo hatte Alex kurz vor dem
Tankstop
überholt und hat jetzt über 1 Minute Vorsprung.
Außerdem
kann der Seat mit seinem 100 l Tank auf einen Stopp verzichten und
Peter
Rymarzyk fährt das Rennen allein ohne Fahrerwechsel.
Bis zum Rennende sind es noch 1 Std. 45 Min. = 11 Runden á
24,8 km. Klaus fährt konstant schnelle Rundenzeiten und der Toledo
baut langsam ab. In der vorletzten Runde ist es soweit, der Mercedes
kommt
5 sek.vor dem Toledo auf die Start- und Zielgerade. Die Mercedes-Crew
jubelt
und schwenkt mit den Gästen des Teams zum Rennenende begeistert
die
blauen Mercedes-Fahnen. Das Endergebnis lautet 6. Platz in der Klasse,
68. Gesamtrang.
46, ADAC ACAS H&R -Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 1.5.04
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon
Zeitnahme: Monika Kahrs
Kurz vor dem Zeittraining beginnt es in der Eifel zu regnen und
viele
Teams wechseln hektisch von Slicks auf Regenreifen. Klaus
beschließt,
ein paar Minuten zu warten mit seiner ersten Qualifikationsrunde und
entscheidet
sich dann für Slicks, denn der Regen hört auf. Eine weise
Entscheidung,
denn die Strecke ist nicht durchgängig naß und so wechseln
die
Teams nach einer Runde wieder auf Trockenreifen.
Klaus kommt nach 1 Runde wieder in die Box und rät Alex noch
ein Weilchen zu warten, weil die Bedingungen sich stetig verbessern.
Alex
fährt 2 Qualifikationsrunden und dann geht Klaus noch einmal auf
die
Strecke.
Zum Start für die 152 Fahrzeuge um 12.18 Uhr ziehen dunkle
Wolken um die Eifel, aber es ist trocken.
In unserer Gruppe starten heute 9 Fahrzeuge und wir sind in der
Startaufstellung auf Platz 8 hinter dem Seat Toledo und dem
gasbetriebenen
Audi TT. In der 2. Rennrunde hat Alex bereits den Seat Toldedo
überholt,
der von Smudo gefahrene Beetle kämpft mit Problemen verliert
wertvolle
Minuten an der Box und somit fährt unser Mercedes auf Platz
6. Nach der 4. Rennrunde kommt allerdings der Seat noch vor dem Audi TT
wieder als erster auf die Start-und Zielgerade, Alex hat ca. 5 Sekunden
verloren. Aber so ist das auf der Nordschleife, ein winziger Fahrfehler
und man verliert gleich seine Plazierung. In den nächsten Runden
kämpft
Alex sich an dem Audi TT vorbei hat aber keine Chance mehr, den Toledo
zu überholen.
Nach der 10. Rennrunde zeigt ihm das Team ein Schild „In Fuel“ und
Alex kommt in der darauffolgenden Runde zum Boxenstopp. Der Stopp
läuft nicht optimal, da der Tankvorgang zu lange dauert, wir
verlieren
wieder 20 Sekunden auf den Toledo und auch der Audi TT überholt
uns
in der Box.. Auf Gesamtrang 94 (Platz 7 in unserer Gruppe) liegend
übernimmt
Klaus den Mercedes. Die Rundenzeiten von Klaus sind ca. 25 Sekunden
langsamer
als die von Alex und in der Box wird gerätselt, woran es liegt.
Der
Audi TT muss nochmal an die Box und der Bora fällt ganz aus. Somit
befinden wir uns nach ¾ des Rennens auf Platz 5 in unserer
Gruppe.
Auch in der letzten Stunde verbessern sich die Rundenzeiten nur
unwesentlich
und wir beenden das Rennen auf Platz 5 in unserer Gruppe und auf dem
79.
Gesamtrang.
Klaus war mit den Reifen nicht zufrieden und konnte sich den
Leistungsverlust
nicht erklären. Hat sich der Rußpartikelfilter zugesetzt?
Ein
eingehende Untersuchung unseres Fahrzeugs in der nächsten Woche
wird
diese Frage hoffentlich beantworten.
Ab dem nächsten Rennen am 15.5.04 ist der
Rußpartikelfilter,
der bisher nur in unserem Mercedes verbaut war, dann für
alle
Diesel-Fahrzeuge zwingend vorgeschrieben.
29. DMV- 4-Stunden-Rennen
2. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 17.04.04
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland
Wenn aus Fehlern Chancen werden!
Sonnenschein und beinahe sommerliche Temperaturen begrüßen das Team zum ersten Rennen in diesem Jahr. Ein ungewöhnliches Wetter, aber es belohnt uns für die Mühen der Vorbereitung auf diese Saison. Nachdem die Einstellfahrt vor Ostern ohne Probleme über den Ring ging, geht es heute endlich wieder im Renntempo über die Nordschleife. Zum ersten Mal mit dem Rußpartikelfilter, der in diesem Jahr Pflicht für alle Dieselfahrzeuge werden und für reinere Luft sorgen soll!
Der Rußpartikelfilter: dieses Teil ist die große Unbekannte bei diesem 4-Stunden-Rennen. Nach unseren Informationen, sind wir der einzige Teilnehmer, der ihn auch wirklich fährt. Man muss Leistungseinbussen hinnehmen in der Grössenordnung von ca 15 -20 Sek. pro Runde, das ist erheblich und damit wollen sich unsere Mitbewerber nicht abfinden. Auch das Tanken erfordert durch das umständliche Zumischen von Additiven mehr Zeit.
Alex Schmelzer fährt den Start und kämpft in den ersten Runden mit dem Klassenneuling Audi TT mit Erdgasantrieb. Vor beiden fährt der alte Bekannte Seat Toledo, ebenfalls ein Diesel. Der Audi ist bald abgehängt und von da an liefern sich Alex und der Fahrer des Toledo einen spannenden Kampf um die Plätze. Kampf ist eigentlich falsch ausgedrückt, denn beiden macht es sichtlich Spaß. Die Reihenfolge wechselt ständig und an der Boxenmauer wird voller Spannung verfolgt, welches Fahrzeug als erstes auf der Start- und Zielgeraden erscheint.
10 Runden ( + Einführungsrunde) soll Alex fahren, das bedeutet ungefähr die halbe Renndistanz. Dann muss dringend getankt werden, damit der C 270 nicht unfreiwillig an der Nordschleife auf dem Trockenen sitzen bleibt. Der Fahrer verlässt sich auf die Anzeige „In“, die ihm das Team von der Boxenmauer aus anzeigt. So auch diesmal - leider! Was in all den Jahren, die das Team auf der Nordschleife unterwegs ist, noch nie passiert ist, hat heute Premiere: Monika unterläuft ein Fehler beim Zählen der Runden und sie zeigt Alex das Schild 1 Runde zu spät! Nun folgen bange zehn Minuten und jeder hofft, dass jetzt nicht das Handy klingelt und Alex meldet: „ich bin stehengeblieben!“
Monika hat nochmal Glück gehabt, denn das Handy bleibt still. Dafür rollt der C 270 kurz darauf in die Boxengasse - beim Tanken zeigt sich, dass doch noch rund 5 Liter Diesel im Tank waren.
Jetzt übernimmt Klaus Kahrs das Cockpit. Durch unseren Boxenstop hat der Toledo mittlerweile 3 Minuten Vorsprung und Klaus macht sich auf, ihn zu verfolgen. Klaus fährt konstant schnelle Zeiten, der Toledo geht zum Fahrerwechsel an die Box und somit ist unser 4. Platz sicher. Am Ende des Rennens um 16.00 Uhr erneut kurzes Bangen. Klaus fährt ca. 1 Minute vor dem Führenden über die Ziellinie und muss somit noch eine weitere Runde fahren bis ihm das schwarzweiße Tuch gezeigt wird. Nun entpuppt sich Monikas Fehler zur Chance, denn nur weil Alex eine Runde mehr gefahren war, konnte Klaus mit 4 Litern Diesel im Tank das Rennen beenden.
53.. ADAC Westfalenfahrt
1. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 03.04.04
Da die 6-Std. Einstellfahrt am 20.3.04 buchstäblich ins Wasser
fiel, hatten wir uns entschieden, die Einstellfahrt vor dem 1. Rennen
zum
Test zu nutzen und für das Rennen nicht zu nennen.
In den Wintermonaten wurden wieder einige Veränderungen am
Fahrzeug
vorgenommen, außerdem wurde von der Fa. HJS der für die
Saison
vorgeschriebene Rußpartikelfilter eingebaut.
Bei gutem Wetter drehten Klaus und Alex auf der Nordschleife ihre
Runden
und waren vor allem mit dem modifizierten Fahrwerk hoch zufrieden.
Leider
nimmt uns der Rußpartikelfilter noch einige Leistung, aber mit
dem
Problem kämpfen alle Teams, die den vorgeschriebenen Filter auch
tatsächlich
fahren!!
Die Nennung für das Rennen am 17. April ist abgegeben und wir
freuen uns auf ein schönes Rennen.
DMV-250 Meilen-Rennen
10. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 11.10.2003
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Thilo Schöttle und Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Die Wolken hingen so dicht über der Eifel, dass die
Nürburg
nicht mehr zu sehen war, das bedeutet extrem schlechtes Wetter. Nebel
und
Nieselregen veranlaßten die Veranstalter, das morgentliche
Zeittraining
um eine halbe Stunde zu verschieben. Die Bedingungen verbesserten sich
zwar nur unwesentlich aber "the show musst go on". Gleich in der ersten
Runde des Zeittrainings ereignete sich im Abschnitt
Schwalbenschwanz/Flugplatz
ein sehr schwerer Unfall, die Fahrer wurden zum Glück nur leicht
verletzt,
die Fahrzeuge hatten allerdings nur noch Schrottwert.
Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs absolvierten jeweils eine
Zeitrunde.
An eine optimale Runde war nicht zu denken, beide Fahrer kämpften
mit Bremsproblemen und die Yokohama-Regenreifen ließen eine
schnelle
Fahrweise nicht zu. Kurzfristig wurden die Bremsbeläge gewechselt,
leider war nach der Reparatur das Zeittraining aber schon beendet und
die
Fahrer hatten nicht die Chance, die Trainingszeit zu verbessern.
Zu Rennbeginn um 12.40 Uhr waren die Wetterbedingungen immer noch
gleich
schlecht. Das Rennen wurde als "Wet-Race" deklariert, d.h. ein
Reifenwechsel
in der Startaufstellung nicht mehr möglich. Aber das war bei dem
gleichmäßigen
Nieselregen auch nicht nötig. Anhand der Rundenzeiten ließ
sich
erkennen, dass das Handling des Mercedes nicht viel besser geworden
sein
konnte. Das Bremsproblem hatte sich zwar gelöst, aber die
Regenreifen
machten ihrem Ruf keine Ehre und Alex rutschte mit einem unkontrolliert
ausbrechenden Fahrzeug über die Nordschleife. Es stand
überall
relativ viel Wasser auf der Fahrbahn und damit kamen die Reifen
offenbar
nicht zurecht.
Nach der Hälfte der Renndistanz übernahm Klaus den Mercedes
bei einem sehr kurzen Boxenstopp, das Team hatte mal wieder sehr gute
Arbeit
geleistet. Eine halbe Stunde vor Rennende ließ der Regen nach und
die Fahrbahn wurde trockener, das spiegelte sich gleich in den besser
werdenden
Rundenzeiten. Aber wir hatten keine Chance mehr auf ein gutes
Ergebnis..
Als letzter in unserer Klasse erreichten wir das Ziel. Unser Mercedes
war
zwar sehr dreckig aber nicht kaputt und darüber freuten wir uns
dann
doch.
35. ADAC-Barbarossapreis
9. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 27. 09.2003
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon und Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Beim morgentlichen Zeittraining war die Strecke zwar trocken aber es
war bitterkalt. So kamen die Slicks des Mercedes Benz 270 cdi nur sehr
schlecht auf die optimale Betriebstemperatur. Alex und Klaus waren mit
den Trainingszeiten und dem Startplatz nicht zufrieden.
Als der Rennleiter pünktlich um 12.00 Uhr den Start
freigibt, hat die Sonne den Asphalt ein wenig erwärmt und
Startfahrer
Alex weiß, das Rennen ist 3,5 Stunden lang und die Technik des
Mercedes
standfest.
144 Teams haben die Herausforderung der „grünen
Hölle“angenommen
und versuchen ihre Boliden so schnell wie möglich um die 84 Kurven
mit 400 m Höhenunterschied zu bewegen.
Am Rennmonitor verfolgt das Team des MSCR wie Alexander sich in
kontinuierlich
in der Liste nach vorne schiebt. Nach 1 Std. 45 Min.
übergibt
er den Mercedes an Klaus doch die Konkurrenten sind ihm dicht auf den
Fersen.
Durch einen optimalen Tankstopp, bei dem auch der Fahrerwechsel
stattfindet,
kann die Position aber gehalten werden.
Die anspruchsvolle Rennstrecke fordert bei vielen Teams ihren Tribut
und in vielen Boxen wird hektisch geschraubt, um das Rennen wieder
aufnehmen
zu können.
Unsere Mechaniker können sich allerdings einen ruhigen
Nachmittag
machen. Die dunklen Regenwolken verziehen sich immer wieder, auf den
Mercedes
ist Verlass und Klaus fährt konstant gute Rundenzeiten.
Die Zielfahne beendet das Rennen, auch das Team des MSCR und
Fans steht mit vielen blauen Mercedes-Fahnen an der Boxenmauer und
freuen
sich über den 68. Platz im Gesamtklassement sowie den 3. Platz in
der Klasse Alternative Kraftstoffe.
6-h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
8. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 6.09.2003
...da waren’s nur noch Fünf!
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs, Danyel Kahrs
Mechaniker: Thilo Schöttle, Arndt Siemon
Zeitnahme: Monika Kahrs
Alex Schmelzer fuhr den Start zum 6h-Rennen der
BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft
auf dem Nürburgring . Besser gesagt, er wollte den Start fahren.
Denn
gleich nach der Einführungsrunde, kaum dass er die Startlinie
überquert
hatte, wurden rote Flaggen geschwenkt und das Rennen wurde abgebrochen.
Grund war ein Unfall in Alex Startgruppe kurz vor ihm. Schlimm sah es
aus,
als ein BMW plötzlich nach links abflog, an der Leitplanke der
Haupttribüne
aufstieg und sich mehrmals überschlagend zurück auf die
Fahrbahn
katapultierte. Dabei traf er im noch engen Startpulk einige Fahrzeuge,
für die das Rennen dann ebenfalls gelaufen war. Das MSCR-Team
atmete
auf, als es Alex mit dem Mercedes 270 CDI im Schritttempo an der
Unfallstelle
vorbeifahren sah.
Trotzdem war jetzt Hektik angesagt, denn alle 174 gestarteten Fahrzeuge
mussten bis zum Neustart den Rennens wieder eingefangen und die
Boxengasse
eingewiesen werden. Nach bangen Minuten kam die beruhigende
Nachricht des Streckensprechers: „Alle Fahrer sind wohlauf.“
Um 13.16 Uhr passierte das Führungsfahrzeug erneut die Startlinie und ab da lief die Zeit. Fünf Stunden lagen nun vor dem MSCR-Team und den drei Fahrern Alex Schmelzer, Danyel und Klaus Kahrs. Da das Rennen durch den Startunfall auf fünf Stunden gekürzt wurde, war jeder Fahrerturn ca. 1 Stunde und 40 Minuten lang, das entspricht ca. 9 – 10 Runden pro Fahrer auf der 24,8 km langen Strecke.
Der erste Turn mit Alex am Steuer lief ohne Probleme. Er lieferte
sich
packende Duelle mit einem Seat Toledo TDI, der wegen einer besseren
Tainingszeit
vor ihm gestartet war. Beide flogen im Formationsflug um die
Nordschleife
und kurz vor dem geplanten Tankstopp führte Alex mit ca. 10 sec.
Vorsprung.
Planmäßig lenkte er den silbernen C 270 CDI gegen 15
Uhr
in die Boxengasse. Tankwart Thilo Schöttle stand bereit und
wunderte
sich, wie klein der Durst des Diesel war. Pilot Alex meinte dazu nur:
„Ja
das liegt wohl daran, dass ich wenig bremsen musste und flüssig
durchfahren
konnte.“ Es muss wirklich ein entspannter Turn gewesen sein, denn trotz
konstant guter Rundenzeiten wirkte Alex fast ausgeruht aber völlig
begeistert von seiner Fahrt. Als er das Auto an Danyel Kahrs
übergab
zeigte der Renn-Monitor Platz 6 (von 10) in der Gruppe Alternative
Kraftstoffe
SP 12 an
Ein paar Regentropfen begleiteten Danyel in seine erste Runde,
der berühmt-berüchtigte Eifelschauer blieb zwar aus, die
Strecke
war aber teilweise nass. Ein leichter Wind trieb die Wolken
auseinander.
Viel Wind brauchten auch die 180 Luftballons, die beim Start auf die Reise geschickt wurden. Ein Ballon für jedes Team schwebte nun über der Eifel samt Antwortpostkarte mit der Startnummer. Dem Finder, der den Ballon mit der größten Reichweite erwischt, winkt ein Rennwochenende bei der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem Rennteam ein kostenloser Start.
Danyels Rundenzeiten waren langsamer als die von Alex, da er erst sein zweites Rennen in diesem Jahr fuhr. Die Streckenverhältnisse waren schwierig und sein schwerer Unfall (der vorangegangene Startunfall erinnerte stark daran) noch nicht ganz vergessen. Entsprechend anstrengend war es, aber „auch toll“. Weniger toll war der Kontakt mit dem führenden Porsche, der ihn an einer Stelle überholte „wo es eigentlich nicht geht“, so Danyel. Er wurde berührt und über die Randbegrenzung Richtung Leitplanke gedrängt.. „Ich hatte alle Hände voll zu tun, um einen Abflug mit einem anschließenden Totalschaden zu vermeiden. Alles passierte in meiner letzten Runde als ich mich schon freute, dass alles so glatt lief und das Rennenfahren wieder richtig Spaß machte. “ Mit einer Beule im rechten vorderen Kotflügel und einer kaputten Felge auf der rechten Hinterachse übergab er den C 270 CDI an seinen Vater Klaus, der den letzten Turn bis ins Ziel übernahm.
Die ersten Kilometer musste Klaus verhalten angehen, da die
Reifen
noch Spuren der Ausfahrt ins Grüne aufwiesen. Danyel hatte einige
Plätze verloren und Klaus startete eine Aufholjagd mit konstant
schnelle
Rundenzeiten. Am Ende des Rennens erreichte der Mercedes immerhin
noch den 92. Platz von 174 Startern im Gesamt-Klassement.
43. Reinoldus-Langstreckenrennen
6. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 5.07.2003
Bericht von Gaby Willems SG-Stern Deutschland
Dienst an diesem Wochenende haben:
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs
Mechaniker: Thilo Schöttle
Zeitnahme: Monika Kahrs
Sommer in der Eifel, das sieht heute so aus: maximal 15 Grad und dicke Regenwolken über dem Ring. Aber entscheiden kann sich die Grüne Hölle wie immer nicht. Die eine Hälfte der Strecke ist trocken, auf der anderen Hälfte raubt die Gischt den Fahrern die Sicht. Im Training am Samstag morgen muss deshalb eine Runde reichen denn die Regenreifen müssen für das Rennen geschont werden.
Doch zunächst ist das Team optimistisch und steht am Samstag mit Slicks in der Startaufstellung, obwohl das Rennen als „Wet Race“ deklariert wird. Alex übernimmt den ersten Turn und Runde um Runde verkündet Monika bessere Zeiten. Alles läuft ruhig und planmäßig. Die größte Spannung liegt derweil ganz oben in der Luft. Alle 18 Sponsoren und Freunde, die an diesem Wochenende dabei sind, zittern mit jeder dicken Wolke, die über Start und Ziel zieht - und ein bisschen auch vor Kälte.
Nach rund einer Stunde fällt der erste Regen. Das Auto rutscht nun doch mehr oder weniger um die völlig nasse Strecke. Aber noch bleibt Alex draußen, ein Reifenwechsel zu dieser Zeit würde noch keinen Sinn machen. Halb so schlimm, denn auch die Rundenzeiten der Konkurrenten werden langsamer. Und richtig: nach kurzer Zeit lässt der Regen wieder nach.
Fahrerwechsel: Planmäßig kommt Alex nach zwei Stunden und zehn Rennrunden an die Box. Den kurzen Tankstopp nutzt er, um Klaus von der kurzen Berührung mit einem Konkurrenten zu berichten, der ihn beim Überholen geschnitten hat. „Das Lenkrad steht leicht schräg, aber ich glaube nicht, dass die Achse etwas abbekommen hat.“ Klaus nickt nur kurz und weg ist er...
Alex hat nicht mal Zeit für eine kleine Pause, denn alle warten auf seinen Bericht: „Es war ziemlich anstrengend, weil die Strecke sich ständig verändert hat. Dort wo es gerade noch trocken war, spritzte eine Runde später das Wasser hoch. Außerdem lagen überall lagen Teile auf der Strecke, wahrscheinlich haben einige Fahrer ihren Slicks doch mehr Regentauglichkeit zugetraut. Aber alles in allem hat es doch einen riesigen Spaß gemacht und das Auto läuft super.“
Aufgrund des Wetters waren nicht ganz so viele Zuschauer rund um die Strecke (ca. 21.000) aber ein treuer Fan war wieder am Galgenkopf zu sehen. „Seit wir fahren – und das sind nun schon sechs Jahre – steht er dort und schwenkt jedesmal seine Fahne wenn wir vorbeifahren“ freut sich Alex. Das besondere daran: Er schwenkt eine BMW-Fahne!!!!
Zurück zum Rennverlauf. Klaus zieht problemlos seine Runden.Die
Rundenzeiten werden zum Rennende immer schneller und die letzten 2
Runden
fährt er Stoßstange an Stoßstange mit dem BMW 320
Dieselspeed
durch die grüne Hölle. Er hat einen riesigen Spass. In
seiner Klasse liegt er 30 Minuten vor Schluss an dritter Stelle. Diesen
Platz kann er halten , denn sein Verfolger liegt ca. eine
Runde
zurück.
Thilo isst genüsslich ein belegtes Brötchen nach dem anderen
und meint: „Ich esse nur aus Langeweile, denn eigentlich habe ich nicht
viel zu tun.“ Stimmt. Das Auto läuft ohne zu murren und
außer
tanken und Scheiben putzen war nichts zu tun. Gut so, denn er ist heute
als Mechaniker auf sich alleine gestellt und froh, dass es bisher keine
aufwendigen Schraubereien gab – nicht Mal einen Reifenwechsel.
45. ADAC-ACAS-H&R Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 12.04.2003
Alex weilte unter südlicher Sonne und so bestand das Fahrerteam
aus Klaus und Danyel Kahrs. 23.000 Zuschauer waren bei sehr sonnigem
aber
kaltem Wetter an den Ring gepilgert. Im Training ließen Vater und
Sohn es noch ruhig angehen und stellten den Mercedes auf den 5. Platz
unserer
Klasse (7 Teilnehmer).
Wir hatten versucht, das Problem der Kraftstoffversorgung zu beheben,
waren uns aber nicht ganz sicher, es gelöst zu haben, daher hatten
wir das Rennen in 3 Turns eingeteilt. Start- und Schlußrunden
sollte
Klaus fahren, Danyel den mittleren Turn.
Klaus überstand das Gewusel der 1. Runde unbeschadet und legte
gleich kernige Zeiten auf die Bahn. Nach 8 Runden hatte er sich schon
um
einige Plätze nach vorne gefahren, leider mussten wir ihn zum
Tanken
an die Box rufen. Danyel übernahm den Mercedes und kam nach seiner
3. Runde an die Box. Ein Cup-Clio hatte sich am Streckenabschnitt
Galgenkopf
ziemlich brutal an Danyel vorbeigequetscht, die gesamte Beifahrerseite
lädiert und eine Felge beschädigt. Der Reifen musste
gewechselt
werden. Klaus setzte sich wieder hinter das Steuer weil Danyel's
Kragenweite
erheblich zugenommen hatte. Nachdem Klaus sicher war, das keine
weiteren
Schäden am Fahrwerk des Mercedes zu verzeichnen waren, fuhr er
wieder
sehr schnelle Rundenzeiten. Leider mussten wir 4 Runden vor Schluss des
4-Std-Rennens noch einmal tanken. Danyel nutzte die Gelegenheit und
fuhr
die restlichen 100 Kilometer bis in das Ziel. Durch den Unfall und den
zusätzlichen Tankstop hatten wir viel Zeit verloren und kamen so
nur
auf Platz 6 an.
Die Kraftstoffversorgung macht uns immer noch große Sorgen,
ansonsten
haben sich beide Fahrer sehr positiv über das Fahrverhalten (super
Fahrwerk von KW) und die Leistungssteigerung (dank BRABUS)
geäußert.
Das erste Rennen für uns in diesem Jahr fuhr das bewährte
Team Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs bei guten
Witterungsbedingungen
vor ca. 22000 Zuschauern. Beim morgentlichen Training wurden die
Bremsen so heiss, dass die Mechaniker in der Pause vor dem Rennen alle
Gitternetze aus den Öffnungen entfernten, um die Bremsen besser zu
belüften.
Alex fuhr den Start und seine Rundenzeiten waren vielversprechend.
Nach 8 Runden kam er zum Boxenstopp, der Mercedes wurde betankt und
Klaus
übernahm das Steuer. Auch seine Rundenzeiten waren ca. 25 Sekunden
pro Runde schneller, als im letzten Jahr. Klaus und Alex waren sich
einig,
dass die vielen Arbeitsstunden im Winter und die Hilfe seitens der
Firma
Brabus einiges bewirkt haben und wir auf einem guten Weg sind.
Der Mercedes schob sich auf der Teilnehmerliste(150 Starter)
immer weiter nach vorn. In der vorletzten Rennrunde bekamen wir dann
den
Anruf von Klaus "Das Auto ist einfach so ausgegangen, ich stehe an
Posten
179." Aus der Traum vom 2. Platz in unserer Klasse. Die Mechaniker
Arndt
und Simon waren sich eigentlich sicher, genug Diesel haben wir getankt,
oder doch nicht???? Doch, sie hatten genug getankt, ein Problem
in
der Kraftstoffversorgung hat uns einen Strich durch die Rechnung
gemacht.
Sehr schade, aber wir waren trotzdem guten Mutes, denn das
Fahrverhalten
unseres Mercedes, die Rundenzeiten, die zufriedenen Fahrer,die gute
Stimmung
im Team, lassen auf eine gute Saison hoffen.
27. DMV Münsterlandpokal
10.Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 26.10.2002
Nachdem wir den 9. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am 12.10 wegen
des noch nicht reparierten Elektrikschadens ausfallen lassen mussten,
freuten
wir uns auf das letzte Rennen in dieser Saison.
Beim Zeittraining am Samstagmorgen wären wir mit einem Boot besser
bedient gewesen. Petrus hatte alle Schleusen geöffnet, dazu blies
ein kräftiger Wind. Klaus kommentierte die erste Trainingsrunde:"
Die Strecke ist sehr glitschig und unser Fahrzeug fast unfahrbar, die
Kraft
landet nicht auf der Strasse." Alex absolvierte noch 2 Trainingsrunden
und dann hofften wir auf besseres Wetter zum Rennen.
Klaus war der Startfahrer und hatte die schwerwiegende Reifenfrage
zu lösen. Das Rennen wurde als wet-race deklariert, die
Entscheidung
musste also noch in der Box getroffen werden. Die Fahrbahn war zwar
noch
komplett nass, der Himmel aber blau und die Sonne lachte. Klaus
entschied
sich aus Sicherheitsgründen aber für die Regenreifen. In der
Startaufstellung sahen wir, dass rund 50% der Fahrer Slicks
montiert lassen hatten. Schon in der 2. Rennrunde erwies sich die
Entscheidung, auf Regenreifen das Rennen zu starten, als sehr klug, es
fing wieder an zu regnen und viele Teams mussten zum Reifenwechsel an
die
Box. Einige versuchten es doch weiter auf Slicks, dies führte zu
vielen
Leitplankenkontakten und Ausfällen.
Nach exakt 2 Stunden übernahm Alex den Mercedes. Klaus riet ihm,
auch wenn die Fahrbahn trockener würde, auf Regenreifen zu
bleiben.
Auf der Nordschleife war es immer noch sehr feucht, an einigen
Streckenabschnitten
regente es immer wieder und aufgrund der kalten Temperaturen war es
sehr
schwierig, die Slicks auf die nötige Betriebstemperatur zu
bringen.
Alex sah dies genauso, fuhr den gesamten Turn auf Regenreifen mit
konstant schnellen Zeiten und wir beendeten das Rennen 11 Sekunden
hinter
dem Drittplazierten auf Platz 4 in unserer Gruppe.
144 Teams gingen bei warmem Sommerwetter an den Start. Den 1.
Turn im Mercedes-Benz 270 CDI fuhr diesmla Klaus Kahrs. Die
Begeisterung
der Fans für unser Auto genoß diesmal er in der
Einführungsrunde.
Kurz vor dem angesetzten Boxenstopp 2 Stunden nach Rennbeginn humpelte
Klaus mit dem Renner in die Box. Der linke Vorderreifen war völlig
demoliert und ab der Döttinger Höhe fuhr das Fahrzeug direkt
auf der Felge. Klaus berichtete, dass er 2 Runden zuvor über einen
größeren Gegenstand im Bereich Flugplatz gefahren war dem er
nicht mehr ausweichen konnte. Beide Räder der Vorderachse wurden
gewechselt.
Alex übernahm das Fahrzeug und fuhr zunächst ohne Probleme
das
Rennen weiter. Die Gummimischung auf der Vorderachse war etwas weicher
und die starkt ansteigende Asphalttemperatur beeinträchtigten das
Fahrverhalten in den letzten beiden Runden extrem. Aber Alex
hielt
durch und sah das schwarz-weiß-karierte Tuch und viele
Mercedes-Fahnen,
die ihm das Ende des 4-Stunden-Rennens signalisierten. 90 weitere Teams
konnten das Rennen beenden.
Der 3. Platz in unserer Klasse war für uns ein zufriedenstellendes
Ergebnis.
42. ADAC - Reinoldus-Langstreckenrennen
5. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002am 29.6.2002
Am Freitag gab es für Sponsoren die Möglichkeit, auf dem
Beifahrersitz
unseres Mercedes-Benz 270 CDI Platz zu nehmen. Bei gutem Wetter, sehr
gut
aufgelegten Fahrern stiegen die Gäste nach einer Runde
Nürburgring-Nordschleife
begeistert wieder aus. Auch die Textverfasserin hatte das
Vergnügen
eine schnelle Runde im Rennfahrzeug zu erleben. Den Fahrer bei seiner
harten
Arbeit zu beobachten, die herrliche Landschaft an sich
vorbeifliegen
zu sehen,bergauf- und bergab gefahren zu werden wie in einer
Achterbahn,
die Power des Mercedes zu spüren, das sorgt für einen
gehörigen
Adrenalinschub.
Am Samstag fing es pünktlich nach dem Zeittraining heftig an zu
regnen. Das Rennen wurde zum "wet race" deklariert, d.h. man muß
sich in der Box entscheiden, auf welchen Reifen man an den Start geht,
in der Startaufstellung ist kein Reifenwechsel mehr erlaubt. Diesmal
entschieden
wir uns für Regenreifen. Kaum in der Startaufstellung angekommen,
kam die Sonne zwischen den dunklen Wolken hervor. Da fast alle 144
startenden
Fahrzeuge mit Regenreifen bestückt waren, wurde ein sehr
großer
Andrang in der Boxegasse spätestens nach den ersten 2 Runden
erwartet.
Wir erlebten den Start von Alexander Schmelzer in dem neuen
Streckenabschnitt
"Mercedes Arena" und sahen, dass Alex trotz der Regenreifen
allergrößte
Mühe hatte, das Fahrzeug auf der Strasse zu halten. Der Mercedes
brach
immer wieder aus. Schon nach der 1. Runde kam Alex an die Box. Er hatte
einen Abflug im Hatzenbach, es war aber lediglich der Spoiler ein wenig
verbeult. Beim Wechsel der Reifen auf Slicks wurde festgestellt, dass
der
hintere rechte Stossdämpfer Öl verlor. Dieses Öl war auf
dem Hinterreifen getropft und hatte mit der nassen Fahrbahn dazu
geführt,
dass das Fahrzeug kaum unter Kontrolle zu halten war. Alex fuhr wieder
auf die Strecke, kam aber nach 3 weiteren Runden zum
Fahrerwechsel
an die Box. Das Rennen war nun genau 1 Stunde alt und Klaus Kahrs nahm
mit dem angeschlagenen und schwer zu kontrollierenden Mercedes das
Rennen
wieder auf. Beim Tankstop nach weiteren 1 1/2 Stunden blieb er im Auto
sitzen, da er sich mittlerweile an das ungewöhnliche Fahrverhalten
gewöhnt hatte und fuhr das 4 Stunden-Rennen auf dem 2. Platz
in unserer Klasse nach Hause.
33. Adenauer ADAC Rundstreckentrophy
4. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 11. 5.
2002
Kurz vor dem Start zu dem 3 1/2 Stunden - Rennen, begann es
auf
der 24,4 km langen Nürburgring-Nordschleife heftig zu
regnen.
Alle 177 Starter , bis auf das Team des MSCR, entschieden sich, mit
Regenreifen
an den Start zugehen. Mit der Zuversicht, dass der heftige Schauer bald
zu Ende gehen und die Sonne die Strecke sehr schnell abtrocknen wird,
stand
der Mercedes-Benz 270 CDI als einziges Fahrzeug auf Slicks am Start.
Teilweise
stand viel Wasser auf der Fahrbahn und der Startfahrer Klaus Kahrs
hatte
während der ersten 3 Runden viel Mühe den Renner auf der
komplett
nassen Stecke zu halten. Bald schon bestätigte sich die Hoffnung
des
Teams, der Regen hörte auf, die Strecke begann abzutrocknen.
Während
die anderen Teams hektisch die Regenreifen gegen Slicks austauschten,
konnte
der Mercedes Benz 270 CDI einen Boxenstop sparen und die Rundenzeiten
wurden
kontinuierlich schneller.
Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit übergab Klaus Kahrs in Führung
liegend während des Tankstops das Fahrzeug an Alexander Schmelzer,
der bis zum Rennabbruch wegen heftiger Hagelschauer und mehrerer
Unfälle,
das Feld der Klasse "Alternative Kraftstoffe" mit 2 Minuten Vorsprung
anführte.
Wir freuen uns über unseren 1. Klassensieg und bedanken uns
bei unseren Partnern, Helfern und allen, die uns unermüdlich die
Daumen
drücken.
44. ADAC-ACAS-Bilstein Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 20. 4.
2002
Da es am Freitag in der Eifel schneite!!!! fuhren wir keine
Einstellfahrt.
Das Rennen war für uns ein Testlauf, um zu sehen wo wir mit der
Entwicklung
des Fahrzeugs stehen. Das Starterfeld zum 3. Lauf war mit 182
Teilnehmern
wieder sehr stark und wir alle hatten die Ehre, die neue Mercedes-Arena
auf der Nürburgring Grand-Prix-Strecke einzuweihen. Bis
Freitagmittag
wurde noch geteert und somit hatte dieser Streckenabschnitt
überhaupt
keinen Grip, war sehr dreckig und alle Fahrer wurden in der
Fahrerbesprechung
ermahnt, es beim Start in der Mercedes-Arena nicht zu überteiben.
Fast alle Teilnehmer nahmen es sich zu Herzen und so erfolgte der
fliegende
Start, von vielen Zuschauern interessiert beobachtet, ohne Probleme.
Die
Sonne kam pünktlich zu Rennbeginn hinter den Wolken hervor.
Den ersten Start mit unserem Mercedes-Benz 270 CDI fuhr Alexander
Schmelzer.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen testeten wir eine weichere Mischung
der bewährten Yokohama-Slicks. Leider kam es in der 3. Rennrunde
bei
einem Überholvorgang zu einer Berührung mit einem anderen
Fahrzeug.
Die Felge vorne links war so beschädigt, dass beim
unplanmäßigen
Boxenstop der Reifen gewechselt werden mußte. Nach 2 Stunden
Rennzeit
übernahm Klaus Kahrs den Mercedes. Beide Fahrer kämpften mit
einem sehr starken Untersteuern des Fahrzeugs und den Tücken der
neuen
Bremsanlage. Nach 4 Stunden Rennzeit kamen wir als 3. unserer Klasse
ins
Ziel. Bis zum nächsten Rennen am 11. Mai wird ein anderes Fahrwerk
von KW eingebaut und wir werden das Fahrzeug weiter optimieren. Es gibt
noch sehr viel zu tun und es wird noch einige Rennen dauern, bis wir
dahin
kommen wohin wir wollen.
Mit Spannung haben wir das 1. Rollout unseres neuen Mercedes-Benz
270
CDI erwartet. Bis zur letzten Minute wurde geschraubt und am
Dienstagabend
gegen 22.30 Uhr fuhr das Fahrzeug die ersten Meter.
Leider eifelte es wieder am Nürburgring, es regnete ab und zu
und ein eiskalter Wind machte den Teammitgliedern zu schaffen. Die
Fahrer
Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs fuhren einige Runden , um das
Fahrzeug
kennenzulernen und strahlten dann um die Wette, es hat riesig
viel
Spaß gemacht lautete die Aussage beider. Die Reifen konnten bei
den
geringen Temperaturen keinen Grip aufbauen und demensprechend
mußte
vorsichtig gefahren werden. Es gibt zwar noch viele kleine Baustellen
aber
keine großen gravierenden Probleme. Wir sind sicher, das kann man
in den Griff bekommen. Die ersten beiden Rennen werden wir nicht
bestreiten,
da wir das Fahrzeug noch weiter optimieren möchten. Außerdem
werden aufgrund der Baustelle am Nürburgring die ersten beiden
Läufe
nur auf der Nordschleife ausgetragen und man kann davon ausgehen, dass
diese Veranstaltungen problematisch werden. Am 16. April soll die
Grand-Prix-Strecke
wieder befahrbar sein und so wird für uns das 1. Rennen am 20.
April
2002 stattfinden.
33. ADAC-Barbarossapreis
8. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 20.10.01
Das Rennen war für uns zu Ende bevor es begann. Beim Zeittraining
am Samstagmorgen brach das Fahrzeug nach dem Überfahren einer
Bodenwelle,
bei der Einfahrt in den Streckenabschnitt "Brünnchen", aus
und
unser Fahrer Danyel Kahrs konnte den Mercedes nicht mehr einfangen, die
Folge: Einprall in die linke Leitplanke, das Fahrzeug stieg auf
überschlug
sich mehrmals und blieb mitten auf der Strecke auf der Fahrerseite
liegen.
Bei dem schweren Unfall zeigte sich, dass das Fahrzeug und insbesondere
der Käfig sehr sicher war. Die Fahrgastzelle war nahezu
unbeschädigt.
Der Fahrer entstieg dem Unfallfahrzeug aus der
Beifahrertür.
Die eingehende Untersuchung im Krankenhaus Adenau ergab leichte
Prellungen
und Schürfwunden , so konnte Danyel mit uns die Heimreise
antreten.
Die offizielle Pressemitteilung zu diesem Unglück befindet sich
auf der Hompepage zur Langstreckenmeisterschaft unter
www.vln.de
An diesem Wochenende wurden wir nicht nur von Sponsoren
besucht
auch Auszubildende der Berufsbildungswerkstatt von DaimlerChrysler, die
am Aufbau des Rennwagens beteiligt waren, begleiteten uns zum
Nürburgring.
Ein Mitarbeiter der Betriebszeitung adw von DaimlerChrysler
fotografierte
und beobachtete das Geschehen, um darüber zu berichten. Nach
der Kälte beim letzten Lauf zeigte sich die Eifel sonnig und warm
von ihrer besten Seite. Die Mitfahraktion am Freitag wurde gerne
genutzt
und die Beifahrer stiegen begeistert aus der C-Klasse.
Am Samstag während des Zeittrainings kam es während eines
Überholmanövers zu einem Crash mit einem anderen Fahrzeug.
Alexander
Schmelzer konnte den Mercedes an die Box fahren. Resultat des Unfalls
eine
Beule in der rechten Tür sowie eine Beschädigung an der
Vorderachse. Nach einem kurzen Check fuhr Danyel Kahrs noch eine
Trainingsrunde, um sich auch zu qualifizieren. Vor dem Rennen wurde das
Auto in der Box gründlich durchgesehen, allerdings konnte die
Vorderachseinstellung
nicht überprüft werden da die Spezialwerkzeuge nicht zur
Verfügung
standen. Es bestand aber kein Anlass, nicht an den Start zu
gehen.
Den ersten Turn fuhr Klaus Kahrs, er übergab das Fahrzeug nach
6 Runden an seinen Sohn Danyel. Alexander Schmelzer fuhr den letzten
Teil
des Rennens. Wir waren heilfroh, unseren Mercedes über das
Ziel
fahren zu sehen, denn der Unfall hatte sich sehr auf das
Fahrverhalten
ausgewirkt und die Vorderachse reagierte ausgesprochen nervös.
Besonders
die schnellen Passagen konnten nicht voll gefahren werden, da das
Fahrzeug
beim Anbremsen immer wieder ausbrach und den Fahrern viel Können
abverlangte.
Dies schlug sich natürlich auch in den Rundenzeiten nieder, die
ca.
20 Sekunden höher lagen als beim letzten Rennen. Trotz aller
Widrigkeiten, verlief das Rennen gut und die Boxenstopps waren
sehr
professionell. Der 2. Platz in unserer Klasse ist das
Ergebnis
dieses aufregenden Wochenendes. Obwohl nach der Anspannung alle
ziemlich
müde waren haben wir uns über das tolle Resultat riesig
gefreut.
Der mit Spannung erwartete erste Einsatz unserer neuen C-Klasse
hat
an diesem Wochenende stattgefunden. Über 200 Teams hatten für
diese Veranstaltung genannt, da dies die letzte Testmöglichkeit
vor
dem 24h-Rennen war. Unser C 200 K wurde viel bestaunt und man wunderte
sich, dass so kurz nach der Präsentation der Straßenversion
bereits ein Rennfahrzeug im Einsatz ist.
Während der Einstellfahrt am Freitag haben wir jede Menge
Erfahrungen
gesammelt. Dies ist nur auf der Nordschleife und auf keiner
Teststrecke möglich. In mehreren Schritten haben wir das Fahrwerk
auf die Belange der Nordschleife eingestellt. Es konnte kein
zufriedenstellendes
Ergebnis erreicht werden. Die Motorleistung des Fahrzeugs muß
ebenfalls
noch optimiert werden.
Aus diesen Gründen haben wir auf einen Start verzichtet, auch
um zusätzliche Schäden zu vermeiden.
Bis zum 24h-Rennen sind es noch ca. 3 Wochen. Es gibt noch viel
zu tun, aber wir werden es schaffen.
Zum ersten Mal stand die neue Boxenanlage des Nürburgrings
für
ein Rennen komplett zur Verfügung. Die 30 Boxen und die 14 Meter
breite
Boxengasse wurden von den VLN-Teams eingeweiht.
Die neue Boxenanlage ist 264 Meter lang, 64 Meter länger als
früher. Jede Box ist 7 Meter breit und 19 Meter tief und wird mit
bis zu 6 Fahrzeugen belegt.
Dieses 4 Stunden Rennen war das letzte unseres C 180 und das erste
für Thilo Schöttle und Danyel Kahrs.
Bei Regen und kühlen 12° C ging Klaus Kahrs mit Regenreifen
an den Start. Nach 3 Rennrunden wurde auf Slicks gewechselt. Da die
Bedingungen
weiterhin schwierig waren fuhr Klaus Kahrs noch eine Runde, um dann das
Fahrzeug an Thilo Schöttle zu übergeben. Die Strecke
trocknete
weiter ab und die Rundenzeiten von Thilo wurden immer schneller. In
seiner
6. Runde hatte er im Abschnitt Wehrseifen einen Abflug in die
Reifenstapel
bei dem das Fahrzeug vorne rechts beschädigt wurde. Bei einem
kurzen
Boxenstop wurde der rechte Kotflügel ausgebeult und der
Stoßfänger
mit Tape befestigt, dann ging Thilo noch für 2 Runden auf die
Strecke.
Die letzten 7 Runden fuhr Danyel Kahrs auf wieder schlechter werdenden
Bedingungen. Nieselregen und Nebel wurden immer dichter. Für
Slicks
war es eigentlich zu naß und für Regenreifen an einigen
Streckenabschnitten
zu trocken. Von 140 gestarteten Fahrzeugen fuhr Danyel als 96. in Ziel.
Beide Youngster haben eine überzeugende Vorstellung geboten.
Trotz des schlechten Eifelwetters hatte es wieder 15000 Fans an
die Strecke gezogen.
6-Std-Einstellfahrt
Die Testfahrt war in erster Linie als Übung für die
Nachwuchsfahrer
T. Schöttle und D. Kahrs gedacht. Das Wetter war dermaßen
schlecht,
dass die Einstellfahrt erst verspätet aufgenommen werden konnte.
Der
Nebel hing über der Nordschleife und nahm jede Sicht. Die Fahrer
blieben
auf der Grand-Prix-Strecke und machten ihre ersten Erfahrungen mit
Regenreifen
auf dem Mercedes C 180. Erst gegen Ende der Einstellfahrt war es
möglich,
die Nordschleife zu fahren.
Wegen der chaotischen und zum Teil gefährlichen Umstände
auf dem Nürburgring (Umbau für die Formel I), die sich in
nächster
Zeit nicht ändern werden, fragen wir uns, ob ein Start in den
ersten
beiden Rennen sinnvoll ist.
Fotos der Baustelle folgen auf dieser Homepage.