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2004


 

36. ADAC Barbarossapreis
8. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon Kahrs, Tom Elmerhaus
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs

Zur Einstellfahrt am Freitag kamen Gäste und Sponsoren, um die Mitfahrgelegenheit in unserem Mercedes zu nutzen.  Der Wettergott spielte mit und die Piste war nachmittags zwar noch feucht, wir konnten aber Slicks aufziehen und die Einstellfahrt bei überwiegend trockenem Wetter durchführen. Alle Gäste waren wieder sehr begeistert und am Abend hatte man sich  beim Italiener viel zu erzählen.
Der Samstagmorgen war so nass, dass das Zeittraining von den 150 Teams mit Regenreifen absolviert werden musste. Auf unseren Yokohama-Regenreifen waren keine guten Trainingsergebnisse zu erzielen. (Für das nächste Jahr hat uns Yokohama einen neu entwickelten Regen-Pneu zugesagt, wir sind gespannt!!)
Klaus fuhr den Start als 10. und letzter in unserer Klasse  auf der abtrockenden Piste mit Slicks. Schon nach der 2. Runde überraschte er mit sehr guten Rundenzeiten und fuhr in der 7. Runde unseren  persönlichen Rundenrekord! Nach seinem Turn und einem hervorragenden Boxenstopp konnte er das Fahrzeug auf Platz 5 liegend an Alex übergeben. Alex hielt diese Plazierung, trotz der abbauenden Reifen und so wurde er, nach 3 1/2 Stunden und einem für uns unspektakulären Rennen auf Platz 71 in der Gesamtwertung, abgewunken.
 
 
 
 
 

6-h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
7. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft

Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Danyel Kahrs, Simon Kahrs, Tom Elmerhaus
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs

Nach der langen Sommerpause und gut erholt aus dem Urlaub zurück, freute sich das Team des MSCR auf das absolute Highlight der Saison, das 6h-Rennen. Den Fans ging es genauso, denn  ca. 50.000 hatten sich am Nürburgring eingefunden, um die 189 Teams zu unterstützen.
Nach 10 Tagen blauem Himmel, regnete es am frühen Morgen in der Eifel sehr heftig. Zum Training war die Strecke noch nass und der Herbst kündigte sich mit Nebel an. Alex und Klaus absolvierten ihre Pflichtrunde, schonten Mensch und Material und standen aufgrund der miesen Trainingszeit auf Platz 188 !!
16 Starter hatten in der Klasse der Alternativen Kraftstoffe genannt und so war sie die zweitgrösste Klasse des gesamten Feldes.
Schon in den ersten beiden Runden trat Startfahrer Alex kräftig auf das Gas und überholte so manchen Konkurrenten. In der 3. Runde gab es im Eifer des Gefechts Feindberührungen und Alex flog auf der Grand- Prix-Strecke vehement in das Kiesbett. Er hatte, Gott sei Dank, keinen Leitplankenkontakt und konnte wieder auf die Strecke gelangen. Mit jeder Menge Kies beladen, abgerissener vorderer  Spoilerlippe. ramponierter Beifahrerseite  und ohne Außenspiegel kam er an die Box. Die Spoilerlippe wurde ganz entfernt, das Auto kurz gecheckt und Alex wurde wieder ins Rennen geschickt. Wertvolle  Plätze waren verloren.
Nach 1 1/2 Stunden erfolgte der erste Fahrerwechsel. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die durch den Ausritt ins Kiesbett verbogenen Kühlrohre für die Hinterachsbelüftung wieder gerichtet und der Mercedes voll getankt. Klaus fuhr sehr schnelle  und konstante Zeiten. Wir hatten das Rennen in 4 x 1 1/2 Stunden-Turns eingeteilt. Klaus übergab den Mercedes an Alex auf Platz 9 in der Klasse. Bei diesem Boxenstop wurde der rechte Außenspiegel notdürftig repariert. Tom Elmerhaus (Fa. Autoloft Hamburg) war so lieb, uns das Glas seines Außenspiegels
(Golf IV) zu leihen und tapte ihn fachgerecht an den Mercedes.
Alex setzte die Aufholjagd erfolgreich fort und konnte bis auf Platz 6 in unserer Klasse vorfahren. Auch der letzte Turn von Klaus verlief erfolgreich. In unserer Klasse konnten wir uns nicht mehr verbessern aber im Gesamtklassement waren noch einige Plätze gutzumachen.
Das 6 Stunden Rennen geht auf Mensch und Material, aber das hatten beide Fahrer ja im Training geschont. Die Zielflagge sahen nur 109 Fahrzeuge, 80 Teilnehmer fielen aufgrund von technischen Defekten und Unfällen aus. Wir beendeten das Rennen unter großem Jubel als 6. von 12 angekommenen Dieselfahrzeugen und als 63. im Gesamtklassement.
 

44. ADAC-Reinoldus –Langstreckenrennen
5. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft

Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Monika Kahrs

Nach einer langen Pause fuhren das Team des MSCR sehr motiviert an den Nürburgring. Es erwartete uns schönes Wetter,  viele Gäste, die sich zu einer Mitfahrt am Freitagnachmittag angemeldet hatten und abends eine zünftige Fahrerlagerfete.

Die Mitfahrgelegenheit am Freitagnachmittag wurde unter sehr guten Bedingungen durchgeführt und unsere Gäste genossen die Fahrt in unserem Renndiesel sichtlich (siehe Fotos).
Auch der Samstagmorgen zeigte sich von seiner besten Seite und ein strahlend blauer Himmel über der Nordschleife sorgte für gute Stimmung.
Das gute Wetter verleitete einige Mitstreiter jedoch dazu, ein wenig zu heftig auf das Gas zu gehen. So gab es nach wenigen Trainingsrunden schon soviel Schrott, dass erstmal ein Abbruch des Trainings angesagt war.
Alex und Klaus fuhren jeweils nur eine Trainingsrunde und plazierten das Auto auf den 6. Platz in unserer Klasse und auf den 114. Gesamtplatz von 139 Startern.
Kurz vor Rennbeginn zogen schwarze Wolken über die Eifel und die Rennleitung erklärte das Rennen zum Wet-Race, obwohl noch kein Tropfen Regen gefallen war. Alle fuhren in letzter Minute aus der Box, um eventuell noch auf Regenreifen zu wechseln. Aber es blieb trocken und zwar exakt bis zum Start. Dann regnete es  so heftig, dass die gesamte Strecke sehr schnell sehr nass war. Einige Teams aus der 1. Startgruppe kamen nach der 1. Runde und wechselten auf Regenreifen, andere blieben draussen und fuhren vorsichtig auf Slicks weiter.
Alex meldete von der Strecke per Handy  „Land unter, ich brauche Regenreifen“. An Start und Ziel hatte der Regen aber inzwischen aufgehört und die schwarzen Wolken zogen ab. Klaus sagte spontan: „Ich versuche es auf Slicks, wir machen keinen Reifenwechsel sondern einen Fahrerwechsel“.  Das Team war sich einig, ein Reifenwechsel dauert zu lange, die Regenreifen kann man höchstens 3 Runden fahren, da die Strecke bei der Sonneneinstrahlung und der hohen Außentemperatur sehr schnell abtrocknet. Außerdem haben wir mit Klaus einen „Regenspezialisten“ im Team. Also versuchten wir es. Beim Fahrerwechsel waren wir auf die letzte Position in unserer Klasse und auf Gesamtrang 119 zurückgefallen.
Wie vorhergesehen trocknete die Strecke sehr schnell wieder ab und die Teams mussten von Regenreifen wieder auf Slicks wechseln. Wir waren die einzigen in unserer Klasse, die es gewagt hatten, auf Slicks weiter zu fahren. Klaus verbesserte die Zeiten in den ersten 3 Runden um jeweils 2 Minuten und konnte schon in der 5. Rennrunde wieder voll auf das Gas gehen.
Bis zum Fahrerwechsel nach 2 Stunden Renndauer hatte Klaus den Mercedes bereits auf Gesamtrang 76 plaziert und in unserer Klasse lagen wir auf dem 4. Platz.
Das Wetter blieb bis zum Rennende sehr gut und es wurde wieder sehr warm. Alle Fahrer kämpften jetzt gegen die Hitze im Auto. Alex fuhr konstant gute Rundenzeiten , so dass der Mercedes nach 4 Stunden Gesamtrang 62 belegte. In der letzten Runden wurde es noch einmal spannend, Alex fuhr 7 Sekunden hinter dem drittplazierten Bora TDI und ein 3. Platz war in greifbarer Nähe. Aber der Benz im Rückspiegel veranlasste den Bora zu einer letzten sehr schnellen Runde und so blieb es bei dem 4. Platz.
Trotzdem waren alle sehr zufrieden und freuten sich, dass die Strategie erfolgreich war.
Alex und Arnd starten jetzt mit ihren Familien in den wohlverdienten Urlaub und so wird unsere nächstes Rennen erst am 12. September sein.
 
 
 

4.  Lauf 35. Adenauer ADAC  Rundstrecken-Trophy

Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon, Simon Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland

Für die Einstellfahrt am Freitag vor dem 4. Lauf  hatten sich diverse Sponsoren angesagt, um die Mitfahrgelegenheit in unserem Mercedes-Benz 270 CDI zu nutzen. Abends waren sich alle einig, die Nordschleife ist eine wahnsinnige Rennstrecke, die Fahrern und Fahrzeugen alles abverlangt.

Am Renntag zeigt sich die  Eifel  von ihrer schönsten Seite: Sonne, blauer Himmel und nicht zu warm. Wunderbares Rennwetter, da sind sich die 196 angereisten Teams einig.

6 Wochen vor dem 24-h-Rennen ist dies für viele Teilnehmer der letzte Test. Die  Klasse der Alternativen Kraftstoffe ist mit 10 Fahrzeugen vertreten. Alex und Klaus plazieren unseren Mercedes auf den 8. Platz in unserer Klasse und auf Gesamtrang 146. Auch in der Eifel ist die Welt klein: in unserer Box, in der es heute besonders eng und emsig zugeht, steht ein weiteres SG Stern Team. Allerdings fahren sie ein Konkurrenz-Modell, deshalb schweigen wir diskret, was nähere Einzelheiten betrifft... Aber sehr nett sind sie!

Werder hat es schon geschafft, wir arbeiten daran. Das ganze Team ist hingerissen vom Meistertitel der Bremer Elf und Alex wird deshalb in der Einführungsrunde den grünen Werder-Schal aus dem Fenster flattern lassen.

Der Start verläuft unproblematisch und Alex kann sich die Konkurrenz vom Hals halten. In der 2. Runde liegen wir schon auf  Platz 6 und Gesamtrang 131. Nach der halben Renndistanz übergibt Alex unseren Mercedes auf Gesamtrang 101 liegend an Klaus. Die Crew liefert einen optimalen Boxenstopp und so kann Klaus nach 1.08 min. Standzeit das Rennen auf Platz 7 liegend wieder aufnehmen. Der Seat Toledo hatte Alex kurz vor dem Tankstop überholt und hat jetzt über 1 Minute Vorsprung. Außerdem kann der Seat mit seinem 100 l Tank auf einen Stopp verzichten und Peter Rymarzyk fährt das Rennen allein ohne Fahrerwechsel.
Bis zum Rennende sind es noch 1 Std. 45 Min. = 11 Runden á 24,8 km. Klaus fährt konstant schnelle Rundenzeiten und der Toledo baut langsam ab. In der vorletzten Runde ist es soweit, der Mercedes kommt 5 sek.vor dem Toledo auf die Start- und Zielgerade. Die Mercedes-Crew jubelt und schwenkt mit den Gästen des Teams zum Rennenende begeistert die blauen Mercedes-Fahnen. Das Endergebnis lautet 6. Platz in der Klasse, 68. Gesamtrang.
 
 

46, ADAC ACAS H&R -Cup
3.  Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 1.5.04
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Arnd Siemon
Zeitnahme: Monika Kahrs

Kurz vor dem Zeittraining beginnt es in der Eifel zu regnen und viele Teams wechseln hektisch von Slicks auf Regenreifen. Klaus beschließt, ein paar Minuten zu warten mit seiner ersten Qualifikationsrunde und entscheidet sich dann für Slicks, denn der Regen hört auf. Eine weise Entscheidung, denn die Strecke ist nicht durchgängig naß und so wechseln die Teams nach einer Runde wieder auf Trockenreifen.
Klaus kommt nach 1 Runde wieder in die Box und rät Alex noch ein Weilchen zu warten, weil die Bedingungen sich stetig verbessern. Alex fährt 2 Qualifikationsrunden und dann geht Klaus noch einmal auf die Strecke.
Zum Start für die 152 Fahrzeuge um 12.18 Uhr ziehen dunkle Wolken um die Eifel, aber es ist trocken.
In unserer Gruppe starten heute 9 Fahrzeuge und wir sind in der Startaufstellung auf Platz 8 hinter dem Seat Toledo und dem gasbetriebenen Audi TT. In der 2. Rennrunde hat Alex bereits den Seat Toldedo überholt, der von Smudo gefahrene Beetle kämpft mit Problemen verliert wertvolle Minuten an der Box  und somit fährt unser Mercedes auf Platz 6. Nach der 4. Rennrunde kommt allerdings der Seat noch vor dem Audi TT wieder als erster auf die Start-und Zielgerade, Alex hat ca. 5 Sekunden verloren. Aber so ist das auf der Nordschleife, ein winziger Fahrfehler und man verliert gleich seine Plazierung. In den nächsten Runden kämpft Alex sich an dem Audi TT vorbei hat aber keine Chance mehr, den Toledo zu überholen.
Nach der 10. Rennrunde zeigt ihm das Team ein Schild „In Fuel“ und Alex kommt in der darauffolgenden  Runde zum Boxenstopp. Der Stopp läuft nicht optimal, da der Tankvorgang zu lange dauert, wir verlieren wieder 20 Sekunden auf den Toledo und auch der Audi TT überholt uns in der Box.. Auf Gesamtrang 94 (Platz 7 in unserer Gruppe) liegend übernimmt Klaus den Mercedes. Die Rundenzeiten von Klaus sind ca. 25 Sekunden langsamer als die von Alex und in der Box wird gerätselt, woran es liegt. Der Audi TT muss nochmal an die Box und der Bora fällt ganz aus. Somit befinden wir uns nach ¾ des Rennens auf Platz 5 in unserer Gruppe. Auch in der letzten Stunde verbessern sich die Rundenzeiten nur unwesentlich und wir beenden das Rennen auf Platz 5 in unserer Gruppe und auf dem 79. Gesamtrang.
Klaus war mit den Reifen nicht zufrieden und konnte sich den Leistungsverlust nicht erklären. Hat sich der Rußpartikelfilter zugesetzt? Ein eingehende Untersuchung unseres Fahrzeugs in der nächsten Woche wird diese Frage hoffentlich beantworten.
Ab dem nächsten Rennen am 15.5.04 ist der Rußpartikelfilter, der bisher nur in unserem Mercedes verbaut war,  dann für alle Diesel-Fahrzeuge zwingend vorgeschrieben.
 

29. DMV- 4-Stunden-Rennen
2. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 17.04.04
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland
 

Wenn aus Fehlern Chancen werden!

Sonnenschein und beinahe sommerliche Temperaturen begrüßen das Team zum ersten Rennen in diesem Jahr. Ein ungewöhnliches Wetter, aber es belohnt uns für die Mühen der Vorbereitung auf diese Saison.  Nachdem die Einstellfahrt vor Ostern ohne Probleme über den Ring ging, geht es heute endlich wieder im Renntempo über die Nordschleife. Zum ersten Mal mit dem Rußpartikelfilter, der in diesem Jahr Pflicht für alle Dieselfahrzeuge werden und für reinere Luft sorgen soll!

Der Rußpartikelfilter: dieses Teil ist die große Unbekannte bei diesem 4-Stunden-Rennen. Nach unseren Informationen, sind wir der einzige Teilnehmer, der ihn auch wirklich fährt. Man muss Leistungseinbussen hinnehmen in der Grössenordnung von ca 15 -20 Sek. pro Runde, das ist erheblich und damit wollen sich unsere Mitbewerber nicht abfinden. Auch das Tanken erfordert durch das umständliche Zumischen von Additiven mehr Zeit.

Alex Schmelzer fährt den Start und kämpft in den ersten Runden mit dem Klassenneuling Audi TT mit Erdgasantrieb. Vor beiden fährt der alte Bekannte Seat Toledo, ebenfalls ein Diesel. Der Audi ist bald abgehängt und von da an liefern sich Alex und der Fahrer des Toledo einen spannenden Kampf um die Plätze. Kampf ist eigentlich falsch ausgedrückt, denn beiden macht es sichtlich Spaß. Die Reihenfolge wechselt ständig und an der Boxenmauer wird voller Spannung verfolgt, welches Fahrzeug als erstes auf der Start- und Zielgeraden erscheint.

10 Runden ( + Einführungsrunde) soll Alex fahren, das bedeutet ungefähr die halbe Renndistanz. Dann muss dringend getankt werden, damit der C 270 nicht unfreiwillig an der Nordschleife auf dem Trockenen sitzen bleibt. Der Fahrer verlässt sich auf die Anzeige „In“, die ihm das Team von der Boxenmauer aus anzeigt. So auch diesmal - leider! Was in all den Jahren, die das Team auf der Nordschleife unterwegs ist, noch nie passiert ist, hat heute Premiere: Monika unterläuft ein Fehler beim Zählen der Runden und sie zeigt Alex das Schild 1 Runde zu spät! Nun folgen bange zehn Minuten und jeder hofft, dass jetzt nicht das Handy klingelt und Alex meldet: „ich bin stehengeblieben!“

Monika hat nochmal Glück gehabt, denn das Handy bleibt still. Dafür rollt der C 270 kurz darauf in die Boxengasse - beim Tanken zeigt sich, dass doch noch rund 5 Liter Diesel im Tank waren.

Jetzt übernimmt Klaus Kahrs das Cockpit. Durch unseren Boxenstop hat der Toledo mittlerweile 3 Minuten Vorsprung und Klaus macht sich auf, ihn zu verfolgen. Klaus fährt konstant schnelle Zeiten, der Toledo geht zum Fahrerwechsel an die Box und somit ist unser 4. Platz sicher. Am Ende des Rennens um 16.00 Uhr erneut kurzes Bangen. Klaus fährt ca. 1 Minute vor dem Führenden  über die Ziellinie und muss somit noch eine weitere Runde fahren bis ihm das schwarzweiße Tuch gezeigt wird. Nun entpuppt sich Monikas Fehler zur Chance, denn nur weil Alex eine Runde mehr gefahren war, konnte Klaus mit 4 Litern Diesel im Tank das Rennen beenden.


53.. ADAC Westfalenfahrt
1. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 03.04.04

Da die 6-Std. Einstellfahrt am 20.3.04 buchstäblich ins Wasser fiel, hatten wir uns entschieden, die Einstellfahrt vor dem 1. Rennen zum Test zu nutzen und für das Rennen nicht zu nennen.
In den Wintermonaten wurden wieder einige Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen, außerdem wurde von der Fa. HJS der für die Saison vorgeschriebene Rußpartikelfilter eingebaut.
Bei gutem Wetter drehten Klaus und Alex auf der Nordschleife ihre Runden und waren vor allem mit dem modifizierten Fahrwerk hoch zufrieden. Leider nimmt uns der Rußpartikelfilter noch einige Leistung, aber mit dem Problem kämpfen alle Teams, die den vorgeschriebenen Filter auch tatsächlich fahren!!
Die Nennung für das Rennen am 17. April ist abgegeben und wir freuen uns auf ein schönes Rennen.



2003

DMV-250 Meilen-Rennen
10. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 11.10.2003
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Thilo Schöttle und Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs

Die Wolken hingen so dicht über der Eifel, dass die Nürburg nicht mehr zu sehen war, das bedeutet extrem schlechtes Wetter. Nebel und Nieselregen veranlaßten die Veranstalter, das morgentliche Zeittraining um eine halbe Stunde zu verschieben. Die Bedingungen verbesserten sich zwar nur unwesentlich aber "the show musst go on". Gleich in der ersten Runde des Zeittrainings ereignete sich im Abschnitt Schwalbenschwanz/Flugplatz ein sehr schwerer Unfall, die Fahrer wurden zum Glück nur leicht verletzt, die Fahrzeuge hatten allerdings nur noch Schrottwert.
Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs absolvierten jeweils eine Zeitrunde. An eine optimale Runde war nicht zu denken, beide Fahrer kämpften mit Bremsproblemen und die Yokohama-Regenreifen ließen eine schnelle Fahrweise nicht zu. Kurzfristig wurden die Bremsbeläge gewechselt, leider war nach der Reparatur das Zeittraining aber schon beendet und die Fahrer hatten nicht die Chance, die Trainingszeit zu verbessern.
Zu Rennbeginn um 12.40 Uhr waren die Wetterbedingungen immer noch gleich schlecht. Das Rennen wurde als "Wet-Race" deklariert, d.h. ein Reifenwechsel in der Startaufstellung nicht mehr möglich. Aber das war bei dem gleichmäßigen Nieselregen auch nicht nötig. Anhand der Rundenzeiten ließ sich erkennen, dass das Handling des Mercedes nicht viel besser geworden sein konnte. Das Bremsproblem hatte sich zwar gelöst, aber die Regenreifen machten ihrem Ruf keine Ehre und Alex rutschte mit einem unkontrolliert ausbrechenden Fahrzeug über die Nordschleife. Es stand überall relativ viel Wasser auf der Fahrbahn und damit kamen die Reifen offenbar nicht zurecht.
Nach der Hälfte der Renndistanz übernahm Klaus den Mercedes bei einem sehr kurzen Boxenstopp, das Team hatte mal wieder sehr gute Arbeit geleistet. Eine halbe Stunde vor Rennende ließ der Regen nach und die Fahrbahn wurde trockener, das spiegelte sich gleich in den besser werdenden Rundenzeiten. Aber wir hatten keine Chance mehr auf ein gutes Ergebnis.. Als letzter in unserer Klasse erreichten wir das Ziel. Unser Mercedes war zwar sehr dreckig aber nicht kaputt und darüber freuten wir uns dann doch.
 
 
 

35. ADAC-Barbarossapreis
9. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 27. 09.2003

Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs,
Mechaniker: Simon und Danyel Kahrs
Zeitnahme: Monika Kahrs

Beim morgentlichen Zeittraining war die Strecke zwar trocken aber es war bitterkalt. So kamen die Slicks des Mercedes Benz 270 cdi nur sehr schlecht auf die optimale Betriebstemperatur. Alex und Klaus waren mit den Trainingszeiten und dem Startplatz nicht zufrieden.
Als der Rennleiter pünktlich um  12.00 Uhr  den Start freigibt, hat die Sonne den Asphalt ein wenig erwärmt und Startfahrer Alex weiß, das Rennen ist 3,5 Stunden lang und die Technik des Mercedes standfest.
144 Teams haben die Herausforderung der „grünen Hölle“angenommen und versuchen ihre Boliden so schnell wie möglich um die 84 Kurven mit 400 m Höhenunterschied zu bewegen.
Am Rennmonitor verfolgt das Team des MSCR wie Alexander sich in kontinuierlich in der Liste nach vorne schiebt.  Nach 1 Std. 45 Min. übergibt er den Mercedes an Klaus doch die Konkurrenten sind ihm dicht auf den Fersen. Durch einen optimalen Tankstopp, bei dem auch der Fahrerwechsel stattfindet, kann die Position aber gehalten werden.
Die anspruchsvolle Rennstrecke fordert bei vielen Teams ihren Tribut und in vielen Boxen wird hektisch geschraubt, um das Rennen wieder aufnehmen zu können.
Unsere  Mechaniker können sich allerdings einen ruhigen Nachmittag machen. Die dunklen Regenwolken verziehen sich immer wieder, auf den Mercedes ist Verlass und Klaus fährt konstant gute Rundenzeiten.
Die Zielfahne beendet das Rennen, auch das Team des MSCR  und Fans steht mit vielen blauen Mercedes-Fahnen an der Boxenmauer und freuen sich über den 68. Platz im Gesamtklassement sowie den 3. Platz in der Klasse Alternative Kraftstoffe.
 
 

6-h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
8. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 6.09.2003

...da waren’s nur noch Fünf!
Rennbericht geschrieben von Gaby Willems SG-Stern-Deutschland
 

Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs, Danyel Kahrs
Mechaniker: Thilo Schöttle, Arndt Siemon
Zeitnahme: Monika Kahrs

Alex Schmelzer fuhr den Start zum 6h-Rennen der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring . Besser gesagt, er wollte den Start fahren. Denn gleich nach der Einführungsrunde, kaum dass er die Startlinie überquert hatte, wurden rote Flaggen geschwenkt und das Rennen wurde abgebrochen. Grund war ein Unfall in Alex Startgruppe kurz vor ihm. Schlimm sah es aus, als ein BMW plötzlich nach links abflog, an der Leitplanke der Haupttribüne aufstieg und sich mehrmals überschlagend zurück auf die Fahrbahn katapultierte. Dabei traf er im noch engen Startpulk einige Fahrzeuge, für die das Rennen dann ebenfalls gelaufen war. Das MSCR-Team atmete auf, als es Alex mit dem Mercedes 270 CDI im Schritttempo an der Unfallstelle vorbeifahren sah.
Trotzdem war jetzt Hektik angesagt, denn alle 174 gestarteten Fahrzeuge mussten bis zum Neustart den Rennens wieder eingefangen und die Boxengasse eingewiesen werden.   Nach bangen Minuten kam die beruhigende Nachricht des Streckensprechers: „Alle Fahrer sind wohlauf.“

Um 13.16 Uhr passierte das Führungsfahrzeug erneut die Startlinie und ab da lief die Zeit. Fünf Stunden lagen nun vor dem MSCR-Team und den  drei Fahrern Alex Schmelzer, Danyel und Klaus Kahrs.   Da das Rennen durch den Startunfall auf fünf Stunden gekürzt wurde, war jeder Fahrerturn  ca. 1 Stunde und 40 Minuten lang, das entspricht ca. 9 – 10 Runden pro Fahrer auf der 24,8 km langen Strecke.

Der erste Turn mit Alex am Steuer lief ohne Probleme. Er lieferte sich packende Duelle mit einem Seat Toledo TDI, der wegen einer besseren Tainingszeit vor ihm gestartet war. Beide flogen im Formationsflug um die Nordschleife und kurz vor dem geplanten Tankstopp führte Alex mit ca. 10 sec. Vorsprung. Planmäßig lenkte er den silbernen  C 270 CDI gegen 15 Uhr in die Boxengasse. Tankwart Thilo Schöttle stand bereit und wunderte sich, wie klein der Durst des Diesel war. Pilot Alex meinte dazu nur: „Ja das liegt wohl daran, dass ich wenig bremsen musste und flüssig durchfahren konnte.“ Es muss wirklich ein entspannter Turn gewesen sein, denn trotz konstant guter Rundenzeiten wirkte Alex fast ausgeruht aber völlig begeistert von seiner Fahrt. Als er das Auto an Danyel Kahrs übergab zeigte der Renn-Monitor Platz 6 (von 10) in der Gruppe Alternative Kraftstoffe SP 12 an
Ein paar Regentropfen begleiteten Danyel in seine erste Runde,  der berühmt-berüchtigte Eifelschauer blieb zwar aus, die Strecke war aber teilweise nass.  Ein leichter Wind trieb die Wolken auseinander.

Viel Wind brauchten auch die 180 Luftballons, die beim Start auf die Reise geschickt wurden. Ein Ballon für jedes Team schwebte nun über der Eifel samt Antwortpostkarte mit der Startnummer. Dem Finder, der den Ballon mit der größten Reichweite erwischt, winkt ein Rennwochenende bei der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem  Nürburgring, dem Rennteam ein kostenloser Start.

Danyels Rundenzeiten waren  langsamer als die von Alex, da er  erst sein zweites Rennen in diesem Jahr fuhr. Die Streckenverhältnisse waren schwierig und sein schwerer Unfall (der vorangegangene Startunfall erinnerte stark daran) noch nicht ganz vergessen. Entsprechend anstrengend war es, aber „auch toll“. Weniger toll war der Kontakt mit dem führenden Porsche, der ihn an einer Stelle überholte „wo es eigentlich nicht geht“, so Danyel. Er wurde berührt und über die Randbegrenzung Richtung Leitplanke gedrängt.. „Ich hatte alle Hände voll zu tun, um einen Abflug mit einem anschließenden Totalschaden zu vermeiden. Alles passierte in meiner letzten Runde als ich mich schon freute, dass alles so glatt lief und das Rennenfahren wieder richtig Spaß machte. “ Mit einer Beule im rechten vorderen Kotflügel und einer kaputten Felge auf der rechten Hinterachse übergab er den C 270 CDI an seinen Vater Klaus, der den letzten Turn bis ins Ziel übernahm.

Die ersten Kilometer musste  Klaus verhalten angehen, da die Reifen noch Spuren der Ausfahrt ins Grüne aufwiesen. Danyel hatte einige Plätze verloren und Klaus startete eine Aufholjagd mit konstant schnelle Rundenzeiten. Am Ende des Rennens erreichte der  Mercedes immerhin noch den 92. Platz von 174 Startern im Gesamt-Klassement.
 
 
 

43. Reinoldus-Langstreckenrennen
6. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 5.07.2003
Bericht von Gaby Willems SG-Stern Deutschland

Dienst an diesem Wochenende haben:
Fahrer: Alex Schmelzer, Klaus Kahrs
Mechaniker: Thilo Schöttle
Zeitnahme: Monika Kahrs

Sommer in der Eifel, das sieht heute so aus: maximal 15 Grad und dicke Regenwolken über dem Ring. Aber entscheiden kann sich die Grüne Hölle wie immer nicht. Die eine Hälfte der Strecke ist trocken, auf der anderen Hälfte raubt die Gischt den Fahrern die Sicht. Im Training am Samstag morgen muss deshalb eine Runde reichen denn die Regenreifen müssen für das Rennen geschont werden.

Doch zunächst ist das Team optimistisch und steht am Samstag mit Slicks in der Startaufstellung, obwohl das Rennen als „Wet Race“ deklariert wird. Alex übernimmt den ersten Turn und Runde um Runde verkündet Monika bessere Zeiten. Alles läuft ruhig und planmäßig. Die größte Spannung liegt derweil ganz oben in der Luft. Alle 18 Sponsoren und Freunde, die an diesem Wochenende dabei sind, zittern mit jeder dicken Wolke, die über Start und Ziel zieht - und ein bisschen auch vor Kälte.

Nach rund einer Stunde fällt der erste Regen. Das Auto rutscht nun doch mehr oder weniger um die völlig nasse Strecke. Aber noch bleibt Alex draußen, ein Reifenwechsel zu dieser Zeit würde noch keinen Sinn machen. Halb so schlimm, denn auch die Rundenzeiten der Konkurrenten werden langsamer. Und richtig: nach kurzer Zeit lässt der Regen wieder nach.

Fahrerwechsel: Planmäßig kommt Alex nach zwei Stunden und zehn Rennrunden an die Box. Den kurzen Tankstopp nutzt er, um Klaus von der kurzen Berührung mit einem Konkurrenten zu berichten, der ihn beim Überholen geschnitten hat. „Das Lenkrad steht leicht schräg, aber ich glaube nicht, dass die Achse etwas abbekommen hat.“ Klaus nickt nur kurz und weg ist er...

Alex hat nicht mal Zeit für eine kleine Pause, denn alle warten auf seinen Bericht: „Es war ziemlich anstrengend, weil die Strecke sich ständig verändert hat. Dort wo es gerade noch trocken war, spritzte eine Runde später das Wasser hoch. Außerdem lagen überall lagen Teile auf der Strecke, wahrscheinlich haben einige Fahrer ihren Slicks doch mehr Regentauglichkeit zugetraut. Aber alles in allem hat es doch einen riesigen Spaß gemacht und das Auto läuft super.“

Aufgrund des Wetters waren nicht ganz so viele Zuschauer rund um die Strecke (ca. 21.000) aber ein treuer Fan war wieder am Galgenkopf zu sehen. „Seit wir fahren – und das sind nun schon sechs Jahre – steht er dort und schwenkt jedesmal seine Fahne wenn wir vorbeifahren“ freut sich Alex. Das besondere daran: Er schwenkt eine BMW-Fahne!!!!

Zurück zum Rennverlauf. Klaus zieht problemlos seine Runden.Die Rundenzeiten werden zum Rennende immer schneller und die letzten 2 Runden fährt er Stoßstange an Stoßstange mit dem BMW 320 Dieselspeed durch die grüne Hölle. Er hat einen riesigen Spass.  In seiner Klasse liegt er 30 Minuten vor Schluss an dritter Stelle. Diesen Platz kann er  halten , denn sein Verfolger  liegt ca. eine Runde zurück.
Thilo isst genüsslich ein belegtes Brötchen nach dem anderen und meint: „Ich esse nur aus Langeweile, denn eigentlich habe ich nicht viel zu tun.“ Stimmt. Das Auto läuft ohne zu murren und außer tanken und Scheiben putzen war nichts zu tun. Gut so, denn er ist heute als Mechaniker auf sich alleine gestellt und froh, dass es bisher keine aufwendigen Schraubereien gab – nicht Mal einen Reifenwechsel.
 



65. Internationales Eifel-Rennen
4. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 2.05.2003
Im Gegensatz zu den anderen Rennen wurde der gesamte Grand-Prix-Kurs einschl. der Dunlop-Kehre gefahren. Somit ergab sich eine Streckenlänge von fast 26 km mit ca. 90 Kurven.
Ein Training am Freitag war nicht möglich, da im Rahmen des Eifel-Rennens auch andere Rennserien auf dem Nürburgring zu Gast waren.
Das Zeittraining fand von 11.30 bis 13.00 Uhr statt und das 4-Stunden-Rennen wurde um 16.00 Uhr gestartet.
Noch während des Zeittrainings wurden am Mercedes die Bremsbeläge gewechselt. Im Vorfeld des Rennens hatten wir versucht, die Probleme mit der Kraftstoffversorgung in den Griff zu bekommen. Chancen diese Neuerungen zu testen, hatten wir nicht. Wir entschlossen uns, das Risiko einzugehen und das Rennen in 2 Turns á 2 Stunden mit nur einem Tankstop einzuteilen.
Alexander Schmelzer fuhr den Start. Bei guten Witterungsbedingungen und ca. 29000 Zuschauern begrüsste er in der Einführungsrunde die Fans an der Strecke. Alex fuhr ohne Probleme konstant seine Runden und übergab kurz vor 18.00 Uhr den Renner an Klaus Kahrs. Der Tankstop dauerte sehr lange, da wir den Tank bis zur Obergrenze befüllten, um einen genauen Verbrauch ermitteln zu können. Unsere Devise lautete, lieber einen längeren Tankstop als das Fahrzeug noch einmal zum Nachtanken an die Box holen zu müssen.
Kurz vor dem Boxenstop waren wir auf den 5. Platz in unserer Klasse zurückgefallen. Klaus setzte alles daran, den 4. Platz wieder zu erobern, dies gelang ihm schon nach 2 Runden. Diese Plazierung hielt er bis zum Ende des Rennes. Klaus machte es für uns sehr spannend, als er Sekunden vor dem Abwinken des Rennens noch einmal über Start und Ziel kam und noch eine zusätzliche Runde fahren musste. Uns stockte der Atem, würde der Kraftstoff ausreichen? Die letzte Runde zog sich ewig in die Länge und wir waren alle heilfroh als wir den silbernen Mercedes über die Ziellinie fahren sahen

45. ADAC-ACAS-H&R Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 12.04.2003
Alex weilte unter südlicher Sonne und so bestand das Fahrerteam aus Klaus und Danyel Kahrs. 23.000 Zuschauer waren bei sehr sonnigem aber kaltem Wetter an den Ring gepilgert. Im Training ließen Vater und Sohn es noch ruhig angehen und stellten den Mercedes auf den 5. Platz unserer Klasse (7 Teilnehmer).
Wir hatten versucht, das Problem der Kraftstoffversorgung zu beheben, waren uns aber nicht ganz sicher, es gelöst zu haben, daher hatten wir das Rennen in 3 Turns eingeteilt. Start- und Schlußrunden sollte Klaus fahren, Danyel den mittleren Turn.
Klaus überstand das Gewusel der 1. Runde unbeschadet und legte gleich kernige Zeiten auf die Bahn. Nach 8 Runden hatte er sich schon um einige Plätze nach vorne gefahren, leider mussten wir ihn zum Tanken an die Box rufen. Danyel übernahm den Mercedes und kam nach seiner 3. Runde an die Box. Ein Cup-Clio hatte sich am Streckenabschnitt Galgenkopf ziemlich brutal an Danyel vorbeigequetscht, die gesamte Beifahrerseite lädiert und eine Felge beschädigt. Der Reifen musste gewechselt werden. Klaus setzte sich wieder hinter das Steuer weil Danyel's Kragenweite erheblich zugenommen hatte. Nachdem Klaus sicher war, das keine weiteren Schäden am Fahrwerk des Mercedes zu verzeichnen waren, fuhr er wieder sehr schnelle Rundenzeiten. Leider mussten wir 4 Runden vor Schluss des 4-Std-Rennens noch einmal tanken. Danyel nutzte die Gelegenheit und fuhr die restlichen 100 Kilometer bis in das Ziel. Durch den Unfall und den zusätzlichen Tankstop hatten wir viel Zeit verloren und kamen so nur auf Platz 6 an.
Die Kraftstoffversorgung macht uns immer noch große Sorgen, ansonsten haben sich beide Fahrer sehr positiv über das Fahrverhalten (super Fahrwerk von KW) und die Leistungssteigerung (dank BRABUS) geäußert.
 



28. DMV 4-Stunden Rennen
2. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 29.03.2003
Am 8. März fuhren wir  den ersten Test in diesem Jahr. Das Wetter war kalt und regnerisch und so konnten die Fahrer Alexander Schmelzer, Klaus und Danyel Kahrs nur einige Informationsrunden drehen. Danyel stieg zum ersten Mal nach seinem Unfall im Oktober 2001 wieder in ein Rennfahrzeug. Er fühlte sich in dem Mercedes Benz  270 CDI so wohl, dass er in diesem Jahr wieder Rennen fahren wird.

Das erste Rennen für uns in diesem Jahr fuhr das bewährte Team  Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs bei guten Witterungsbedingungen vor ca. 22000 Zuschauern.  Beim morgentlichen Training wurden die Bremsen so heiss, dass die Mechaniker in der Pause vor dem Rennen alle Gitternetze aus den Öffnungen entfernten, um die Bremsen besser zu belüften.
Alex fuhr den Start und seine Rundenzeiten waren vielversprechend. Nach 8 Runden kam er zum Boxenstopp, der Mercedes wurde betankt und Klaus übernahm das Steuer. Auch seine Rundenzeiten waren ca. 25 Sekunden pro Runde schneller, als im letzten Jahr. Klaus und Alex waren sich einig, dass die vielen Arbeitsstunden im Winter und die Hilfe seitens der Firma Brabus einiges bewirkt haben und wir auf einem guten Weg sind.
Der Mercedes schob sich auf der Teilnehmerliste(150 Starter)  immer weiter nach vorn. In der vorletzten Rennrunde bekamen wir dann den Anruf von Klaus "Das Auto ist einfach so ausgegangen, ich stehe an Posten 179." Aus der Traum vom 2. Platz in unserer Klasse. Die Mechaniker Arndt und Simon waren sich eigentlich sicher, genug Diesel haben wir getankt, oder doch nicht????  Doch, sie hatten genug getankt, ein Problem in der Kraftstoffversorgung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sehr schade, aber wir waren trotzdem guten Mutes, denn das Fahrverhalten unseres Mercedes, die Rundenzeiten, die zufriedenen Fahrer,die gute Stimmung im Team,  lassen auf eine gute Saison hoffen.
 
 
 



2002

27. DMV Münsterlandpokal
10.Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 26.10.2002
Nachdem wir den 9. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am 12.10 wegen des noch nicht reparierten Elektrikschadens ausfallen lassen mussten, freuten wir uns auf das letzte Rennen in dieser Saison.
Beim Zeittraining am Samstagmorgen wären wir mit einem Boot besser bedient gewesen. Petrus hatte alle Schleusen geöffnet, dazu blies ein kräftiger Wind. Klaus kommentierte die erste Trainingsrunde:" Die Strecke ist sehr glitschig und unser Fahrzeug fast unfahrbar, die Kraft landet nicht auf der Strasse." Alex absolvierte noch 2 Trainingsrunden und dann hofften wir auf besseres Wetter zum Rennen.
Klaus war der Startfahrer und hatte die schwerwiegende Reifenfrage zu lösen. Das Rennen wurde als wet-race deklariert, die Entscheidung musste also noch in der Box getroffen werden. Die Fahrbahn war zwar noch komplett nass, der Himmel aber blau und die Sonne lachte. Klaus entschied sich aus Sicherheitsgründen aber für die Regenreifen. In der Startaufstellung sahen wir, dass  rund 50% der Fahrer  Slicks montiert lassen  hatten. Schon in der 2. Rennrunde erwies sich die Entscheidung, auf Regenreifen das Rennen zu starten, als sehr klug, es fing wieder an zu regnen und viele Teams mussten zum Reifenwechsel an die Box. Einige versuchten es doch weiter auf Slicks, dies führte zu vielen Leitplankenkontakten und Ausfällen.
Nach exakt 2 Stunden übernahm Alex den Mercedes. Klaus riet ihm, auch wenn die Fahrbahn trockener würde, auf Regenreifen zu bleiben. Auf der Nordschleife war es immer noch sehr feucht, an einigen Streckenabschnitten regente es immer wieder und aufgrund der kalten Temperaturen war es sehr schwierig, die Slicks auf die nötige Betriebstemperatur zu bringen. Alex  sah dies genauso, fuhr den gesamten Turn auf Regenreifen mit konstant schnellen Zeiten und wir beendeten das Rennen 11 Sekunden hinter dem Drittplazierten auf Platz 4 in unserer Gruppe.
 



34. ADAC-Barbarossapreis
8.Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 28.9.2002
Für die Einstellfahrt am Freitag hatten sich mehrere Sponsoren angesagt, um die Mitfahrgelegenheit zu nutzen. Die Strecke war zunächst ziemlich schmierig und noch teilweise nass, trocknete aber während der 2-stündigen Veranstaltung fast vollständig ab. Die Gäste genossen die Fahrt auf dem Beifahrersitz und berichteten anschließend begeistert über rasante Fahrt durch die Eifellandschaft.
Der Sonnenaufgang am Samstag war verheidßungsvoll und wir alle freuten uns auf ein schönes Rennen bei optimalen Voraussetzungen. Nach der obligatorischen Fahrerbesprechung stieg Klaus Kahrs in den Renner, um die Qualifikationsrunde zu fahren. Um die Slicks auf die nötige Betriebstemperatur zu bringen fuhr er zunächst 2 Runden auf der Grand-Prix-Strecke. Die 3. Runde sollte dann weiter auf die Nordschleife führen, aber es kam mal wiede ganz anders. Monika stand wie immer an der Boxenmauer, um die Zeiten zu stoppen, als der Anruf von Klaus kam:" Ich stehe vor der Mercedes-Tribüne im Infield und das Auto hat einen technischen Defekt.". So musste Klaus fast 1 1/2 Stunden tatenlos mitansehen, wie die Konkurrenz an ihm vorbeiflog. Gleich nach dem Training wurde der Mercedes in das Fahrerlager geschleppt. Die Fehleranalyse gestaltete sich schwierig. Es wurde dann aber doch ein elektrischer Fehler an einem Steuergerät festgestellt. Dieses Steuergerät konnte vor Ort nicht gewechselt werden  Somit erlebten unsere Gäste und ein Teil des Teams den Start auf der Tribüne ohne den Mercedes 270 CDI. Das war für uns sehr bitter.
Wir hoffen, dass wir den Renner möglichst schnell reparieren können, um wieder aktiv ins Renngeschen einzugreifen,


 6 Stunden Rennen ADAC Ruhrpokal
7.Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 24.8.2002
Bei strömendem Regen fand am Samstag um 8.30 Uhr das Zeittraining für den Saisonhöhepunkt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft statt. Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs fuhren jeweils nur eine gezeitete Runde, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Schon in dieser Trainingssitzung gab es sehr viele Blechschäden. Trotzdem gingen 192 Starter in das Rennen. Wir hatten das 6-h-Rennen in 4 Turns á 1 1/2 Stunden aufgeteilt. Startfahrer war Klaus Kahrs. Es regnete immer noch, allerdings nicht mehr so heftig. Der erste Fahrerwechsel wurde genutzt, um das Rennfahrzeug auf Slicks unzurüsten. Leider verlief der Boxenstop nicht wie geplant und wir verschenkten wertvolle Minuten. Erst nach 6 Minuten konnte Alexander Schmelzer das Rennen wieder aufnehmen. Die Strecke trocknete ab und die Rundenzeiten wurden immer besser. Leider konnten wir unseren Rückstand bis zum Ende des Rennens nicht ganz aufholen und kamen 1 Minute nach dem Drittplazierten in unserer Klasse  ins Ziel.
Bei diesem Rennen wurde ein neues Übersetzungsverhältnis an der Hinterachse getestet und beide Fahrer waren mit dem Fahrverhalten des Mercedes sehr zufrieden. Die Reifen von Yokohama, sowohl Slicks als auch Regenreifen,  haben sich wieder als außerordentlich gut erwiesen. Es war der erste längere Härtetest für die Regenreifen, die auch mit der  abtrocknenden  Strecke sehr gut zurecht kamen.


25. RMC-DMV Grenzlandrennen
6. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002am 27.7.2002

144 Teams  gingen bei warmem Sommerwetter an den Start. Den 1. Turn im Mercedes-Benz 270 CDI fuhr diesmla Klaus Kahrs. Die Begeisterung der Fans für unser Auto  genoß diesmal er in der Einführungsrunde. Kurz vor dem angesetzten Boxenstopp 2 Stunden nach Rennbeginn humpelte Klaus mit dem Renner in die Box. Der linke Vorderreifen war völlig demoliert und ab der Döttinger Höhe fuhr das Fahrzeug direkt auf der Felge. Klaus berichtete, dass er 2 Runden zuvor über einen größeren Gegenstand im Bereich Flugplatz gefahren war dem er nicht mehr ausweichen konnte. Beide Räder der Vorderachse wurden gewechselt. Alex übernahm das Fahrzeug und fuhr zunächst ohne Probleme das Rennen weiter. Die Gummimischung auf der Vorderachse war etwas weicher und die starkt ansteigende Asphalttemperatur beeinträchtigten das Fahrverhalten in den letzten beiden Runden  extrem. Aber Alex hielt durch und sah das schwarz-weiß-karierte Tuch und viele Mercedes-Fahnen, die ihm das Ende des 4-Stunden-Rennens signalisierten. 90 weitere Teams konnten das Rennen beenden.
Der 3. Platz in unserer Klasse war für uns ein zufriedenstellendes Ergebnis.


42. ADAC - Reinoldus-Langstreckenrennen
5. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002am 29.6.2002

Am Freitag gab es für Sponsoren die Möglichkeit, auf dem Beifahrersitz unseres Mercedes-Benz 270 CDI Platz zu nehmen. Bei gutem Wetter, sehr gut aufgelegten Fahrern stiegen die Gäste nach einer Runde Nürburgring-Nordschleife begeistert wieder aus. Auch die Textverfasserin hatte das Vergnügen eine schnelle Runde im Rennfahrzeug zu erleben. Den Fahrer bei seiner harten Arbeit zu beobachten,  die herrliche Landschaft an sich vorbeifliegen zu sehen,bergauf- und bergab gefahren zu werden wie in einer Achterbahn, die Power des Mercedes zu spüren, das sorgt für einen gehörigen Adrenalinschub.
Am Samstag fing es pünktlich nach dem Zeittraining heftig an zu regnen. Das Rennen wurde zum "wet race" deklariert, d.h. man muß sich in der Box entscheiden, auf welchen Reifen man an den Start geht, in der Startaufstellung ist kein Reifenwechsel mehr erlaubt. Diesmal entschieden wir uns für Regenreifen. Kaum in der Startaufstellung angekommen, kam die Sonne zwischen den dunklen Wolken hervor. Da fast alle 144 startenden Fahrzeuge mit Regenreifen bestückt waren, wurde ein sehr großer Andrang in der Boxegasse spätestens nach den ersten 2 Runden erwartet. Wir erlebten den Start von Alexander Schmelzer in dem neuen Streckenabschnitt "Mercedes Arena" und sahen, dass Alex trotz der Regenreifen allergrößte Mühe hatte, das Fahrzeug auf der Strasse zu halten. Der Mercedes brach immer wieder aus. Schon nach der 1. Runde kam Alex an die Box. Er hatte einen Abflug im Hatzenbach, es war aber lediglich der Spoiler ein wenig verbeult. Beim Wechsel der Reifen auf Slicks wurde festgestellt, dass der hintere rechte Stossdämpfer Öl verlor. Dieses Öl war auf dem Hinterreifen getropft und hatte mit der nassen Fahrbahn dazu geführt, dass das Fahrzeug kaum unter Kontrolle zu halten war. Alex fuhr wieder auf die Strecke, kam aber nach 3 weiteren Runden zum Fahrerwechsel  an die Box. Das Rennen war nun genau 1 Stunde alt und Klaus Kahrs nahm mit dem angeschlagenen und schwer zu kontrollierenden Mercedes das Rennen wieder auf. Beim Tankstop nach weiteren 1 1/2 Stunden blieb er im Auto sitzen, da er sich mittlerweile an das ungewöhnliche Fahrverhalten gewöhnt hatte  und fuhr das 4 Stunden-Rennen auf dem 2. Platz in unserer Klasse nach Hause.


33. Adenauer ADAC Rundstreckentrophy
4. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 11. 5. 2002
 

Kurz vor dem Start zu dem 3 1/2  Stunden - Rennen, begann es auf der 24,4 km langen  Nürburgring-Nordschleife heftig zu regnen. Alle 177 Starter , bis auf das Team des MSCR, entschieden sich, mit Regenreifen an den Start zugehen. Mit der Zuversicht, dass der heftige Schauer bald zu Ende gehen und die Sonne die Strecke sehr schnell abtrocknen wird, stand der Mercedes-Benz 270 CDI als einziges Fahrzeug auf Slicks am Start. Teilweise stand viel Wasser auf der Fahrbahn und der Startfahrer Klaus Kahrs hatte während der ersten 3 Runden viel Mühe den Renner auf der komplett nassen Stecke zu halten. Bald schon bestätigte sich die Hoffnung des Teams, der Regen hörte auf, die Strecke begann abzutrocknen. Während die anderen Teams hektisch die Regenreifen gegen Slicks austauschten, konnte der Mercedes Benz 270 CDI einen Boxenstop sparen und die Rundenzeiten wurden kontinuierlich schneller.
Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit übergab Klaus Kahrs in Führung liegend während des Tankstops das Fahrzeug an Alexander Schmelzer, der bis zum Rennabbruch wegen heftiger Hagelschauer und mehrerer Unfälle, das Feld der Klasse "Alternative Kraftstoffe" mit 2 Minuten Vorsprung anführte.
Wir freuen uns über unseren 1. Klassensieg und bedanken uns bei unseren Partnern, Helfern und allen, die uns unermüdlich die Daumen drücken.


44. ADAC-ACAS-Bilstein Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2002 am 20. 4. 2002

Da es am Freitag in der Eifel schneite!!!! fuhren wir keine Einstellfahrt. Das Rennen war für uns ein Testlauf, um zu sehen wo wir mit der Entwicklung des Fahrzeugs stehen. Das Starterfeld zum 3. Lauf war mit 182 Teilnehmern wieder sehr stark und wir alle hatten die Ehre, die neue Mercedes-Arena auf der Nürburgring Grand-Prix-Strecke einzuweihen. Bis Freitagmittag wurde noch geteert und somit hatte dieser Streckenabschnitt überhaupt keinen Grip, war sehr dreckig und alle Fahrer wurden in der Fahrerbesprechung ermahnt, es beim Start in der Mercedes-Arena nicht zu überteiben. Fast alle Teilnehmer nahmen es sich zu Herzen und so erfolgte der fliegende Start, von vielen Zuschauern interessiert beobachtet, ohne Probleme. Die Sonne kam pünktlich zu Rennbeginn hinter den Wolken hervor.
Den ersten Start mit unserem Mercedes-Benz 270 CDI fuhr Alexander Schmelzer. Aufgrund der niedrigen Temperaturen testeten wir eine weichere Mischung der bewährten Yokohama-Slicks. Leider kam es in der 3. Rennrunde bei einem Überholvorgang zu einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Die Felge vorne links war so beschädigt, dass  beim unplanmäßigen Boxenstop der Reifen gewechselt werden mußte. Nach 2 Stunden Rennzeit übernahm Klaus Kahrs den Mercedes. Beide Fahrer kämpften mit einem sehr starken Untersteuern des Fahrzeugs und den Tücken der neuen Bremsanlage. Nach 4 Stunden Rennzeit kamen wir als 3. unserer Klasse ins Ziel. Bis zum nächsten Rennen am 11. Mai wird ein anderes Fahrwerk von KW eingebaut und wir werden das Fahrzeug weiter optimieren. Es gibt noch sehr viel zu tun und es wird noch einige Rennen dauern, bis wir dahin kommen wohin wir wollen.



Einstellfahrt am 9. März 2002

Mit Spannung haben wir das 1. Rollout unseres neuen Mercedes-Benz 270 CDI erwartet. Bis zur letzten Minute wurde geschraubt und am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr fuhr das Fahrzeug die ersten Meter.
Leider eifelte es wieder am Nürburgring, es regnete ab und zu und ein eiskalter Wind machte den Teammitgliedern zu schaffen. Die Fahrer Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs fuhren einige Runden , um das Fahrzeug kennenzulernen und strahlten dann um  die Wette, es hat riesig viel Spaß gemacht lautete die Aussage beider. Die Reifen konnten bei den geringen Temperaturen keinen Grip aufbauen und demensprechend mußte vorsichtig gefahren werden. Es gibt zwar noch viele kleine Baustellen aber keine großen gravierenden Probleme. Wir sind sicher, das kann man in den Griff bekommen. Die ersten beiden Rennen werden wir nicht bestreiten, da wir das Fahrzeug noch weiter optimieren möchten. Außerdem werden aufgrund der Baustelle am Nürburgring die ersten beiden Läufe nur auf der Nordschleife ausgetragen und man kann davon ausgehen, dass diese Veranstaltungen problematisch werden. Am 16. April soll die Grand-Prix-Strecke wieder befahrbar sein und so wird für uns das 1. Rennen am 20. April 2002 stattfinden.



2001

33. ADAC-Barbarossapreis
8. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 20.10.01
Das Rennen war für uns zu Ende bevor es begann. Beim Zeittraining am Samstagmorgen brach das Fahrzeug nach dem Überfahren einer Bodenwelle, bei der Einfahrt in den Streckenabschnitt  "Brünnchen", aus und unser Fahrer Danyel Kahrs konnte den Mercedes nicht mehr einfangen, die Folge: Einprall in die linke Leitplanke, das Fahrzeug stieg auf überschlug sich mehrmals und blieb mitten auf der Strecke auf der Fahrerseite liegen. Bei dem schweren Unfall zeigte sich, dass das Fahrzeug und insbesondere der Käfig sehr sicher war. Die Fahrgastzelle war nahezu unbeschädigt. Der Fahrer entstieg dem Unfallfahrzeug aus der Beifahrertür.   Die eingehende Untersuchung im Krankenhaus Adenau ergab leichte Prellungen und Schürfwunden , so konnte Danyel mit uns die Heimreise antreten.



24.RCM-DMV-Grenzlandrennen
7. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 22.09.01
Während der Einstellfahrt am Freitag wurde bei einem Beifahrerwechsel (Mitfahrgelegenheit für Sponsoren) die Feuerlöschanlage ausgelöst. Durch einen verdrehten Sicherheitsgurt und das Verschieben des Beifahrersitzes wurde der Auslösemechanismus der Feuerlöschanlage betätigt. Die Anlage entleerte sich komplett über Innenraum, Motorraum und Fahrer. Dies sorgte natürlich für allerhand Aufsehen und für die Crew bedeutete es viel Arbeit. Die Feuerlöschanlage wurde vor Ort neu befüllt und so stand der technischen Abnahme am Freitagabend nichts mehr im Wege.
Aufgrund der tragischen Ereignisse in Amerika und des tödlichen Unfalls von Ulli Richter im letzten Rennen hatten wir eine amerikanische Flagge und Trauerflor an unserem Fahrzeug angebracht.
Für dieses Rennen waren Alexander Schmelzer, Thilo Schöttle und Danyel Kahrs als Fahrer vorgesehen.
Im Zeittraining am Samstagmorgen ereilte Alexander Schmelzer in der 2. Runde ein Elektrikschaden, der Motor ging aus und das Fahrzeug kam im Bereich Schwedenkreuz zum Stehen. Die Sicherheitsstaffel zog unseren Mercedes dann nach Breidscheid, dort kann man die Strecke verlassen. Klaus Kahrs, Arndt Siemon und Bert Wichmann konnten vor Ort auch nicht weiterhelfen und so wurde das Fahrzeug vom ADAC verladen und über die Bundestrasse ins Fahrerlager geschafft. Die Diagnose unseres Elektrikfachmanns Bert war niederschmetternd: Lichtmaschinendeffekt!!  Die Zeit bis zum Rennbeginn um 13.00 Uhr wurde knapp. Thilo entdeckte auf dem Parkplatz einen SLK mit Münchener Kennzeichen. Wir ließen den Halter ausrufen und erklärten ihm, dass wir dringend seine Lichtmaschine benötigten um an diesem Rennen noch teilnehmen zu können. Der Fahrer des SLK, Timo Frings, gab uns ohne zu zögern die Autoschlüssel mit den Worten "Baut aus, was Ihr braucht." Wir konnten unser Glück nicht fassen und unsere Helfer Bert und Michael vom Autohaus Diekmann in Bremerhaven machten sich an die Arbeit. 5 Minuten vor Schließung der Boxengasse fuhr Alexander Schmelzer in die Startaufstellung. Das Rennen wurde von allen 3 Fahrern ohne Probleme zu Ende gefahren und sogar mit einem 5. Platz belohnt.
Nach Ende des Parc Fermés wurde die Lichtmaschine wieder zurückgebaut in den SLK. Wir haben bereits viele gute Erfahrungen mit hilfsbereiten Menschen aus anderen Teams gemacht aber diese uneingeschränkte Hilfsbereitschaft stellt alles in den Schatten. Danke Timo Frings.


6-h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
6. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 04.08.01
Die  Mitfahrgelegenheitt am Freitag konnten unsere Gäste bei guten Wetterverhältnissen  im optimal vorbereiteten Mercedes-Benz 200 Kompressor geniessen. Nach einem unterhaltsamen Abend im Fahrerlager empfing uns der Samstagmorgen mit dunklen Wolken. Klaus Kahrs fuhr als erster auf die Nordschleife, nach einer Runde kam er bereits wieder in die Box. Unser Renner hatte aufgrund eines undichten Schlauchs Kühlflüssigkeit verloren. Ein Ersatzteil stand nicht zur Verfügung und so mußten unsere  Mechaniker mit diversen Hilfsmitteln den Schlauch flicken. Darüber verging die Trainingssitzung und da nicht alle genannten Fahrer unseres Teams eine Zeitrunde vorweisen konnten, mußten wir den letzten Platz in der 1. Startgruppe einnehmen. Schade, denn aufgrund der guten Trainingsrunde von Klaus Kahrs, wäre unser Startplatz im Mittelfeld der 1. Startgruppe  gewesen. Nach heftigem Regen  wählte  Alex Schmelzer für  den Start Regenreifen.Eine sehr gute Entscheidung, denn viele der  auf Slicks gestarteten Fahrzeuge landeten schon auf der Grand-Prix-Strecke im Kies.  Nach 3 Runden war die Strecke relativ trocken und  er kam  an die Box, um auf Slicks zu wechseln.  Zur Sicherheit wurde  der  Kühlschlauch noch einmal kontrolliert. Dies kostete uns zwar ca. 12 Minuten, aber wir wollten das 6-h-Rennen auch unbedingt zu Ende fahren.Unsere Rennstrategie eines stündlichen Fahrerwechsels und Tankstopps wurde durch dieses frühen wetterbedingten Stops geändert und   Klaus Kahrs übernahm  den Mercedes. In seiner 3. Runde erfolgte aufgrund eines Unfalls ein Rennabbruch und die Strecke wurde wegen der herumliegenden Teile für ca. 25 Minuten gesperrt. Gegen 14.45 Uhr erfolgte ein Neustart und Klaus setzte seinen Turn fort. Um 15.45 Uhr  übernahm Danyel Kahrs das Lenkrad von seinem Vater für  1 1/2 Stunden. Das mittlerweile gute Wetter und das excellente Fahrverhalten unseres Renners sorgte für konstant gute Rundenzeiten. Als Schlußfahrer übernahm Alexander Schmelzer gegen 17.00 Uhr den Mercedes.
Um 17.15 Uhr ereignete sich auf der Döttinger Höhe ein weiterer schwerer Unfall, der für den Porschefahrer Ulrich Richter tödlich endete. Das Rennen wurde endgültig abgebrochen.

Die offizielle Pressemitteilung zu diesem Unglück befindet sich auf der Hompepage zur Langstreckenmeisterschaft unter
www.vln.de



41. ADAC-Reinoldus Langstreckenrennen
5. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 09.06.01
Am Freitag fiel die Einstellfahrt förmlich ins Wasser. Pünktlich um 16.00 Uhr fing es es zu regnen. Es war der erste  Regen nach dem 24h-Rennen vor 14 Tagen und die Nordschleife verwandelte sich in eine Rutschbahn. Fast alle Teams beschränkten sie auf das Befahren der Grand-Prix-Strecke.
Die Sonnentänze von unserem Fahrer Thilo Schöttle wurden von Petrus mit Wohlwollen aufgenommen und am Samstag war feinstes Sonnenwetter. Nach dem Training wurde ein anderer Reifensatz aufgezogen und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Alex Schmelzer fuhr wieder den Start und übergab nach 7 Runden den silbernen Mercedes an Thilo Schöttle. Beim Fahrerwechsel berichtete er Thilo von einem sehr schwierigen Fahrverhalten des Mercedes.  Thilo  fuhr sein 2. Rennen mit diesem Fahrzeug und erlebte in seiner ersten Runde eine Schrecksekunde. Bei der Einfahrt in  den Streckenabschnitt Galgenkopf (ca 160 km/h) war das Einlenkverhalten des Renners sehr instabil durch Luftverlust am linken Vorderreifen, bei der Döttinger Höhe löste sich die Lauffläche vom Rest des Reifens (siehe Foto). Thilo fing das Fahrzeug ab ohne irgendwo einzuschlagen und kam zum Reifenwechsel an die Box.. Nach weiteren  6 Runden wurde der Mercedes von Klaus Kahrs übernommen. In der ersten Runde gab es bei einem Überholvorgang eine leichte Berührung mit einem anderen Fahrzeug, dies aber ohne weitere Folgen. Nach einem Dreher auf der Grand-Prix-Strecke und einem weiteren Reifenschaden hinten rechts im Bereich der Steilstrecke (Einfahrt zum Karussell) humpelte der Mercedes wieder dreibeinig an die Box. Jetzt wurden gleich beide Hinterräder gewechselt und die vorderen Räder einem kurzen Sichtcheck unterzogen. Klaus ging wieder auf die Strecke und Alexander sah mit Schrecken, dass die abmontierten  Reifen sich an der Innenflanke begannen aufzulösen. Bis zum Rennende waren es noch ca. 30 Minuten, wir holten Klaus Kahrs wieder an die Box, um aus Sicherheitsgründen den vorderen rechten Reifen zu wechseln. Das Fahrverhalten besserte sich nicht; das Rennen konnte aber in Wertung beendet werden indem Klaus Kahrs noch 2 langsamere Runden auf der Nordschleife drehte.  Für Fahrer und Helfer war es ein aufregendes Wochenende, das aber immerhin noch mit einem 4. Platz und einem nahezu unbeschädigten Auto endete. Also ganz viel Glück im Unglück.
Der komplette Reifensatz wurde zur Überprüfung an Yokohama abgegeben.

42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
4. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 12.05.01

An  diesem Wochenende wurden wir nicht nur von Sponsoren besucht auch Auszubildende der Berufsbildungswerkstatt von DaimlerChrysler, die am Aufbau des Rennwagens beteiligt waren, begleiteten uns zum Nürburgring. Ein Mitarbeiter der Betriebszeitung adw von DaimlerChrysler fotografierte und beobachtete das Geschehen, um darüber zu berichten.  Nach der Kälte beim letzten Lauf zeigte sich die Eifel sonnig und warm von ihrer besten Seite. Die Mitfahraktion am Freitag wurde gerne genutzt und die Beifahrer stiegen begeistert aus der C-Klasse.
Am Samstag während des Zeittrainings kam es während eines Überholmanövers zu einem Crash mit einem anderen Fahrzeug. Alexander Schmelzer konnte den Mercedes an die Box fahren. Resultat des Unfalls eine Beule in der rechten  Tür sowie eine Beschädigung an der Vorderachse. Nach einem kurzen Check fuhr Danyel Kahrs  noch eine Trainingsrunde, um sich auch zu qualifizieren. Vor dem Rennen wurde das Auto in der Box gründlich durchgesehen, allerdings konnte die Vorderachseinstellung nicht überprüft werden da die Spezialwerkzeuge nicht zur Verfügung standen.  Es bestand aber kein Anlass, nicht an den Start zu gehen.
Den ersten Turn fuhr Klaus Kahrs, er übergab das Fahrzeug nach 6 Runden an seinen Sohn Danyel. Alexander Schmelzer fuhr den letzten Teil des Rennens.  Wir waren heilfroh, unseren Mercedes über das Ziel fahren zu sehen, denn  der Unfall hatte sich sehr auf das Fahrverhalten  ausgewirkt und die Vorderachse reagierte ausgesprochen nervös. Besonders die schnellen Passagen konnten nicht voll gefahren werden, da das Fahrzeug beim Anbremsen immer wieder ausbrach und den Fahrern viel Können abverlangte. Dies schlug sich natürlich auch in den Rundenzeiten nieder, die ca. 20 Sekunden höher lagen  als beim letzten Rennen. Trotz aller Widrigkeiten, verlief das Rennen gut  und die Boxenstopps waren sehr professionell.  Der  2. Platz in unserer Klasse ist das Ergebnis dieses aufregenden Wochenendes.  Obwohl nach der Anspannung alle ziemlich müde waren haben wir uns über das tolle Resultat  riesig gefreut.



43. ADAC-ACAS-Bilstein-Cup
3. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 21.04.01
Dieses Mal erwischte es uns kalt in der Eifel. Das morgentliche Training wurde wegen Glatteis, Schnee und dichtem Nebel immer wieder verschoben und erst gegen 10.30 Uhr freigegeben. Dadurch verschob sich auch der Start des 4-Std.-Rennens auf 13.30 Uhr. Der Nebel hatte sich verzogen, die Sonne schien und die Streckenverhältnissen waren gut. 179 Fahrzeuge waren am Start und die ca. 20.000 Zuschauer freuten sich, dass es endlich losging. Alexander Schmelzer fuhr wieder den 1. Turn und es war ein Fahrerwechsel nach 8 Runden geplant. In der 7. Runden wurde unser Fahrzeug im Streckenteil Eschbach   von einem sehr motivierten Mitbewerber hinten links angefahren, so dass die C-Klasse sich drehte und mit der rechten Seite an der Leitplanke zum stehen kam. Trotz des heftigen Einschlags konnte Alexander Schmelzer das Fahrzeug an die Box zurückfahren. Dort wurde das Fahrzeug überprüft während getankt wurde und Thilo Schöttle zum 2. Turn einstieg. Er pilotierte den  leicht demolierten Renner sicher um den Ring und übergab das Lenkrad nach weiteren 7 Runden an den Schlußfahrer Klaus Kahrs. Nach insgesamt 23 Runden war für uns das Rennen beendet. Diesmal reichte es nur für den 7. Platz in unserer Klasse. Wichtig für uns war aber, dass wir trotz der Kollision das Rennen beenden konnten.

26. DMV 4-Stunden Rennen
2. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 07.04.2001
Der Name dieses Rennens ist irreführend denn es handelt sich um ein 3 1/2 Stunden Rennen. 192 Teams hatten für dieses Rennen genannt, am Start waren dann 174 Fahrzeuge. Beim morgentlichen Training hatte es mehrere Unfälle gegeben und das Training wurde 20 Minuten vor Ende abgebrochen.
Alexander Schmelzer, Danyel Kahrs und Klaus Kahrs fuhren jeweils 7 Runden und Thilo Schöttle (an diesem Wochenende als Helfer dabei) konnte sich sonnen (siehe Foto), denn der Mercedes lief wie ein Uhrwerk. Alexander Schmelzer und Klaus Kahrs hatten unterstützt durch die Auszubildenden der Bildungswerkstatt von DaimlerChrysler Werk Bremen  zwischen dem 1. und 2. Lauf in vielen Werkstattstunden u.A. den Sturzwert von Vorder- und Hinterachse erhöht und  veränderte Stoßdämpfer an der Hinterachse eingebaut. Dadurch hat sich das Fahrverhalten in den Kurven weiter verbessert was natürlich zu besseren Rundenzeiten führte.
Die Fahrer und die Crew waren mit dem 4. Platz in der Klasse SP5   (79. im Gesamtklassement) zufrieden und wir können sagen es hat eine Menge Spaß gemacht.
Wir freuen uns auf das nächste Rennen am 21.04 für das wir natürlich wieder genannt haben.


50. ADAC-Westfalenfahrt
1. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 24.03.2001
Den 1. Lauf in der Saison 2001 fuhren Alexander Schmelzer, Danyel Kahrs und Klaus Kahrs. Nachdem wir bei der Einstellfahrt am 17.3.2001 noch mit technischen Tücken kämpften, fuhr der Mercedes-Benz C200 K im Rennen sehr verläßlich seine Runden. Eigentlich war dieser Lauf,  wie auch die folgenden,  als Testrennen gedacht.
Das morgentliche Training wurde unter schwierigen Wetterverhältnissen absolviert, für Slicks zu naß und für Regenreifen fast zu trocken dazu viel Öl auf der Strecke.
Mittags war die Fahrbahn gut abgetrocknet und der Startfahrer Alexander Schmelzer ging natürlich mit Slicks in das Rennen. Den 2. Turn fuhr Danyel Kahrs, der soviel Spaß am Fahren hatte, dass er nachdem er die Signale an der Boxenmauer zum Auftanken und für den Fahrerwechsel übersehen hatte,  2 Runden zu spät zum Tanken kam, nur noch eine Pfütze im Tank hatte, aber sehr zufireden wirkte. Endlich konnte Klaus Kahrs das Fahrzeug zum Schlußturn übernehmen. Wir alle sind  über den 3. Platz in unserer Klasse glücklich.

23.09.2000
DMV-250 Meilen Rennen
Zur Einstellfahrt am Freitag, die bei sonnigem Herbstwetter stattfand,  konnten wir  Gäste begrüssen, die sich für die Mitfahrgelegenheit angemeldet hatten.  Nach wenigen Runden kündigten sich erneut  technische Probleme an, so hatten die Mechaniker bei den Boxenstopps immer gut zu tun.
Das Zeittraining am Samstagmorgen mußte wegen dichten Nebels um eine halbe Stunde verschoben werden. Der Start erfolgte dann fast pünktlich um 12.10 Uhr. Der Startfahrer Alexander Schmelzer hatte in der 2. Runde so heftige Motoraussetzer, dass er die Box anfuhr. Nach kurzer Reparatur ging er wieder auf die Nordschleife. Er gab das Fahrzeug nach 6 Runden an Danyel Kahrs ab. Danyel fuhr in seinem 2. Rennen auch 6 Runden  und übergab den Mercedes  an seinen Vater  Klaus Kahrs, der ihn  nach weiteren 7 Runden sicher und ohne eine Schramme ins Ziel brachte. Auch während des Rennens traten technische Störungen auf, so dass der Motor  nicht mit voller Leistung sondern nur mit einem Notprogramm  gefahren werden konnte. Trotz dieser Probleme fuhr unser Mercedes C 200 K auf den 3. Platz in unserer Klasse und wir sind froh, endlich mal ein komplettes Rennen mit dem neuen Fahrzeug gefahren zu sein. So gab es bei der Siegerehrung  für das  Team und seine Gäste einen Grund zum Feiern.

12.08.2000
6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal Rennen
Wir haben das Fahrzeug in den letzten Wochen sorgfältig für das 6-Stunden Rennen vorbereitet. Der Mercedes wurde besonders im Bereich des Fahrverhaltens verbessert. Für diese Veranstaltung  gibt es die Möglichkeit mit 4 Fahrern zu starten, und so wurden Klaus Kahrs, Alexander Schmelzer, Thilo Schöttle und Danyel Kahrs für dieses Rennen genannt.
Die Einstellfahrt am Freitag wurde bei sehr gutem Wetter für die weitere Abstimmung des Mercedes genutzt.  Bei ca. 30° C Asphalttemperatur stellten sich  sehr hohe Bremstemperaturen ein, die dann noch zu kurzfristigen Änderungen führten.
Die Piloten waren mit dem Fahrverhalten des Mercedes zufrieden und blickten dem Rennen optimistisch entgegen.
Leider sollte es ganz anders kommen als gedacht. Alexander Schmelzer fuhr den Start in der ersten Startgruppe. Während der 1. Rennrunde wurde das Rennen unterbrochen und aufgrund eines tragischen Unfalls mit tödlichem Ausgang nicht wieder gestartet. Wir unterstützen diese Entscheidung und unsere Gedanken sind bei  dem betroffenen Team und den Angehörigen.
Die offizielle Pressemitteilung zu diesem Unglück befindet sich auf der Hompepage zum Langstreckenpokal unter
www.langstreckenpokal.de

24h-Rennen am 24./25.6.2000
Wir haben in jeder freien Minute an dem Rennfahrzeug gearbeitet. Die letzten Fahrwerksteile trafen 3 Tage vor dem Rennen ein.
Am Freitagmittag im ersten Zeittraining kämpften die Fahrer (Alexander Schmelzer, Thilo Schöttle, Klaus Kahrs, Danyel Kahrs) mit akuten Fahrwerksproblemen auf der hinteren Achse. Die mittlerweile optimierte Leistung des Fahrzeugs konnte nicht auf die Straße gebracht werden. Das Auto sprang wie eine Raubkatze. Die Fahrwerksspezialisten der Firma KW Gewindefahrwerke waren vor Ort und haben unermüdlich mit uns an der Problemlösung gearbeitet. Es wurden mehrere Dämpfer und Federn getestet, aber an dem Handling des Fahrzeugs änderte sich wenig. Kurz vor Ende des Nachttrainings um 22.49 Uhr wurden für uns vor Ort präparierte Dämpfer innerhalb von 3 Minuten gewechselt und Klaus Kahrs kam nach dieser letzten möglichen Runde  in die Box und war mit der Fahrwerksabstimmung zufrieden. Leider war es nun aber nicht mehr möglich, eine wirklich schnelle Runde zu fahren und die Quaifikation zu schaffen. Wir waren am Boden zerstört und zutiefst enttäuscht.  Ein Testtag vor dem Rennen auf der Nordschleife hätte uns diese Enttäuschung erspart, aber aus Zeitmangel und auch aus finanzieller Sicht (DM 2.500/Std.) war dies für uns nicht möglich.
Wir danken allen, die uns so unermüdlich unterstützt haben, die Daumen gedrückt haben und an uns geglaubt haben.
Wir werden zum 6h-Rennen auf dem Nürburgring unseren nächsten Angriff starten und unser Ziel ist das 24h-Rennen im Jahre 2001.
Unser Mercedes C200 K war wieder eine Attraktion im Fahrerlager und so sind wir auch einem italienischen Promoter aufgefallen, der uns eingeladen hat, vom 17.-19.11.2000 in Vallelungha bei Rom ein 6h-Rennen zu fahren.










27.05.2000
31. Adenauer ADAC-Rundstrecken-Trophy
4. Lauf zum Veedol-Langstreckenpokal Nürburgring 2000

Der mit Spannung erwartete erste Einsatz unserer neuen C-Klasse hat an diesem Wochenende stattgefunden. Über 200 Teams hatten für diese Veranstaltung genannt, da dies die letzte Testmöglichkeit vor dem 24h-Rennen war. Unser C 200 K wurde viel bestaunt und man wunderte sich, dass so kurz nach der Präsentation der Straßenversion bereits ein Rennfahrzeug im Einsatz ist.
Während der Einstellfahrt am Freitag haben wir jede Menge Erfahrungen gesammelt.  Dies ist  nur auf der Nordschleife und auf keiner Teststrecke möglich. In mehreren Schritten haben wir das Fahrwerk auf die Belange der Nordschleife eingestellt.  Es konnte kein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. Die Motorleistung des Fahrzeugs muß ebenfalls noch optimiert werden.
Aus diesen Gründen haben wir auf einen Start verzichtet, auch um zusätzliche Schäden zu vermeiden.
Bis zum 24h-Rennen sind es noch ca. 3 Wochen. Es gibt noch viel zu tun, aber wir werden es schaffen.


29.04.2000
42. ADAC-ACAS-Bilstein-Cup
3. Lauf zum Veedol-Langstreckenpokal Nürburgring 2000

Zum ersten Mal stand die neue Boxenanlage des Nürburgrings für ein Rennen komplett zur Verfügung. Die 30 Boxen und die 14 Meter breite Boxengasse wurden von den VLN-Teams eingeweiht.
Die neue Boxenanlage ist 264 Meter lang, 64 Meter länger als früher. Jede Box ist 7 Meter breit und 19 Meter tief und wird mit bis zu 6 Fahrzeugen belegt.
Dieses 4 Stunden Rennen war das letzte unseres C 180 und das erste für Thilo Schöttle und Danyel Kahrs.
Bei Regen und kühlen 12° C ging Klaus Kahrs mit Regenreifen an den Start. Nach 3 Rennrunden wurde auf Slicks gewechselt. Da die Bedingungen weiterhin schwierig waren fuhr Klaus Kahrs noch eine Runde, um dann das Fahrzeug an Thilo Schöttle zu übergeben.  Die Strecke trocknete weiter ab und die Rundenzeiten von Thilo wurden immer schneller. In seiner 6. Runde hatte er im Abschnitt Wehrseifen einen Abflug in die Reifenstapel bei dem das Fahrzeug vorne rechts beschädigt wurde. Bei einem kurzen Boxenstop wurde der rechte Kotflügel ausgebeult und der Stoßfänger mit Tape befestigt, dann ging Thilo noch für 2 Runden auf die Strecke. Die letzten 7 Runden fuhr Danyel Kahrs auf wieder schlechter werdenden Bedingungen. Nieselregen und Nebel wurden immer dichter. Für Slicks war es eigentlich zu naß und für Regenreifen an einigen Streckenabschnitten zu trocken. Von 140 gestarteten Fahrzeugen fuhr Danyel als 96. in Ziel.
Beide Youngster haben eine überzeugende Vorstellung geboten.
Trotz des schlechten Eifelwetters hatte es wieder 15000 Fans an die Strecke gezogen.


18.03.2000

6-Std-Einstellfahrt
Die Testfahrt war in erster Linie als Übung für die Nachwuchsfahrer T. Schöttle und D. Kahrs gedacht. Das Wetter war dermaßen schlecht, dass die Einstellfahrt erst verspätet aufgenommen werden konnte. Der Nebel hing über der Nordschleife und nahm jede Sicht. Die Fahrer blieben auf der Grand-Prix-Strecke und machten ihre ersten Erfahrungen mit Regenreifen auf dem Mercedes C 180. Erst gegen Ende der Einstellfahrt war es möglich, die Nordschleife zu fahren.
Wegen der chaotischen und zum Teil gefährlichen Umstände auf dem Nürburgring (Umbau für die Formel I), die sich in nächster Zeit nicht ändern werden, fragen wir uns, ob ein Start in den ersten beiden Rennen sinnvoll ist.
Fotos der Baustelle folgen auf dieser Homepage.


 


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